Zau­ber­haft und aben­teu­er­lich zugleich: Ein Thea­ter­stück, das mit­reißt

24. Januar 2013
von Redaktion
„Rain Man“  im Sauerland-Theater

„Rain Man“ im Sauer­land-Thea­ter

Arns­berg. (Hoch­sauer­land) Vie­le ken­nen es, das gro­ße Kino­dra­ma „Rain Man“ mit den bei­den unglei­chen Brü­der mit Dus­tin Hoff­man und Tom Crui­se. Aus dem Dreh­buch des zau­ber­haf­ten Kino­films schuf Dan Gor­don ein anrüh­ren­des und wit­zi­ges Thea­ter­schau­spiel, das am Mon­tag, 28. Janu­ar, ab 20 Uhr im Sauer­land-Thea­ter zu sehen ist. In der Rol­le des kar­rie­re­be­wuss­ten Yup­pies „Char­lie Bob­bitt“ bril­liert Rufus Beck.

Die Sto­ry: Char­lie Bob­bitt, kar­rie­re­be­wuss­ter Yup­pie aus Los Ange­les, erlebt nach dem Tod sei­nes Vaters eine böse Über­ra­schung: Das gesam­te Ver­mö­gen geht an einen mys­te­riö­sen Erben in einer Kli­nik. Char­lie begeg­net sei­nem autis­ti­schen Bru­der Ray­mond, von des­sen Exis­tenz er bis­lang nicht wuss­te, zum ers­ten Mal. In der Hoff­nung, doch noch an das Erbe zu gelan­gen, ent­führt der skru­pel­lo­se Char­lie sei­nen Bru­der kur­zer­hand aus dem Heim. Doch Char­lie geht die kau­zi­ge Art sei­nes Bru­ders bald auf die Ner­ven. Als er aber merkt, dass der autis­ti­sche Ray­mond über ein phä­no­me­na­les Gedächt­nis ver­fügt, beginnt er sei­nen Bru­der mit ande­ren Augen zu sehen. Er ent­deckt einen lie­bens­wer­ten, ein­zig­ar­ti­gen Men­schen in ihm. Der aben­teu­er­li­che Road-Trip wird zur lebens­ver­än­dern­den Erfah­rung.

„Rain Man“ ist ein Stück, das den Zuschau­ern das The­ma Autis­mus näher bringt – und das vor allem groß­ar­ti­ge Unter­hal­tung bie­tet. Tickets für die Auf­füh­rung sind in allen Stadt­bü­ros zu erhal­ten (Tel. 02931 893 1143).