Gro­ßes Poten­ti­al in Reak­ti­vie­rung der Röhrtalbahn

22. Juni 2021
von Redaktion

Auf Ein­la­dung der SPD Orts­frak­ti­on besuch­te MdB Dirk Wie­se den Bahn­hof von Sundern

Sun­dern. Beim Tref­fen Sun­derner Sozi­al­de­mo­kra­ten mit dem Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Dirk Wie­se am ver­gan­ge­nen Sonn­tag, wur­de umfas­send über die Mobi­li­tät der Zukunft im länd­li­chen Raum dis­ku­tiert. Neben der The­ma­tik Rad­we­ge­ver­bin­dun­gen in Sun­dern und dem Röhr­tal stand hier­bei die zukünf­ti­ge Situa­ti­on der Röhr­tal­bahn im Mit­tel­punkt der Gesprä­che. Lars Dün­ne­ba­cke, der Vor­sit­zen­de des SPD-Stadt­ver­bands Sun­dern, hat­te zu die­sem Ter­min zum Bahn­hof Sun­dern eingeladen.

Mit­glie­der von Sun­derns SPD im Gespräch mit MdB Dirk Wie­se auf dem Bahn­steig des Bahn­hofs von Sun­dern: ( Foto: SPD)

Reak­ti­vie­rungs­un­ter­su­chung seit 11 Jahren

Die mehr als 14 km lan­ge Stre­cke der Röhr­tal­bahn wur­de bereits am 1.Juni 1900 durch die West­deut­sche Eisen­bahn-Gesell­schaft eröff­net. Ende 1977 wur­de der Per­so­nen­ver­kehr auf der Stre­cke been­det. Seit etwa 2010 wird die Reak­ti­vie­rung der Stre­cke bereits unter­sucht und geprüft.

Der Ter­min vor Ort am Bahn­hof in Sun­dern hat mir noch ein­mal gezeigt, so Dirk Wie­se, was für ein gro­ßes Poten­ti­al in der Reak­ti­vie­rung der Röhr­tal­bahn steckt. Eine Reak­ti­vie­rung wäre ein Gewinn an Mobi­li­tät für das gan­ze Sauer­land. Gera­de auch um die Direkt­ver­bin­dung nach Dort­mund – die das Ziel sein muss – wer­den wir uns inten­siv küm­mern und dafür sor­gen, dass die­se in der kom­men­den Zeit umge­setzt wird.

Guter Bei­trag der Bahn beim The­ma Holztransport

Der Blick auf den aktu­el­len Abtrans­port gro­ßer Men­gen an „Bor­ken­kä­fer­holz“ zeigt, so Lars Dün­ne­ba­cke, nach dem Kyrill-Orkan von Anfang 2007, dass die Röhr­tal­bahn auch heu­te wie­der einen sehr guten Bei­trag leis­tet, dass der LKW-Ver­kehr durch das Röhr­tal redu­ziert wird.

Einig waren sich die Gesprächs­teil­neh­mer dar­über hin­aus, dass eine enge Ver­zah­nung aller nach­hal­ti­gen Mobi­li­täts­for­men erreicht wer­den muss. Hier­zu zählt auch eine opti­ma­le Rad­we­ge­si­tua­ti­on inner­halb der Stadt als auch durch das gesam­te Röhr­tal. Sowohl für den Berufs­pend­ler als auch für den tou­ris­ti­schen Radler.