Selbst­hil­fe­Mo­bil jetzt auch in Win­ter­berg Nächs­te Sta­ti­on der Tour

1. August 2014
von Redaktion

Hochsauerland/​Arnsberg/​Winterberg. Bunt ist es, das Selbst­hil­fe­Mo­bil – Auf die­se Wei­se und mit einer offe­nen Gesprächs­kul­tur soll das Mobil den Men­schen ihre Hem­mun­gen neh­men, sich über Selbst­hil­fe zu infor­mie­ren und sie gege­be­nen­falls auch in Anspruch zu neh­men. Die­se Gele­gen­heit bie­tet das Selbst­hil­fe­Mo­bil nun am kom­men­den Frei­tag, 8. August, von 11 bis 15 Uhr auf dem Park­platz vor dem Ede­ka-Markt in Win­ter­berg an.

Nach dem Mot­to „Komms­te nicht zu mir, komm ich zu dir“ wer­den die Mit­ar­bei­te­rin­nen der Arns­ber­ger Kon­takt- und Infor­ma­ti­ons­stel­le für Selbst­hil­fe­grup­pen im Hoch­sauer­land­kreis – kurz AKIS im HSK – und Mit­glie­der des Kom­pe­tenz­teams Selbst­hil­fe Hoch­sauer­land (KSH) Fra­gen beant­wor­ten wie „Wel­che Grup­pen gibt es vor Ort, wel­che Grup­pe kommt für mich in Fra­ge und wie kann ich Kon­takt auf­neh­men? Was muss ich tun, wenn ich sel­ber eine Selbst­hil­fe­grup­pe grün­den möch­te und wer kann mich unter­stüt­zen?“ „Wir haben bis­her durch die Selbst­hil­fe­Mo­bil im Sauer­land-Tour vie­le Erst­kon­tak­te zu Inter­es­sier­ten knüp­fen kön­nen und es haben sich eini­ge Bedar­fe an Grup­pen­grün­dun­gen her­aus­kris­tal­li­siert“, erklärt Mari­on Brasch, Lei­te­rin der AKIS im HSK. „Über die Unter­stüt­zung der Stadt Win­ter­berg freu­en wir uns sehr, denn auch hier besteht sicher­lich Bedarf an Infor­ma­tio­nen und wei­te­ren Selbst­hil­fe­grup­pen. Zudem ist es für unse­re Arbeit in der Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­le wich­tig, Ansprech­part­ner und Koope­ra­ti­ons­part­ner vor Ort zu haben, die mit uns gemein­sam die Selbst­hil­fe in den Kom­mu­nen ver­an­kern wol­len. “ Auch Bür­ger­meis­ter Wer­ner Eick­ler begrüßt das Vor­ha­ben, die Selbst­hil­fe selbst­ver­ständ­li­cher zu machen. „Wel­che Mög­lich­kei­ten gibt es über­haupt? Wie kann ich Kon­takt auf­neh­men und wie gehen ande­re Men­schen mit einem Pro­blem um? Das Selbst­hil­fe­mo­bil ist eine gute Ein­rich­tung für die Hil­fe­su­chen­den, die sich infor­mie­ren und auf­klä­ren möch­ten. Eben­so dient es der Unter­stüt­zung bestehen­der oder zur Grün­dung anste­hen­der Orga­ni­sa­tio­nen, wenn es um Auf­bau, Gestal­tung oder Opti­mie­run­gen geht“, erzählt Bür­ger­meis­ter Eick­ler. „Damit geht es hier nicht nur um eine „Ers­te Hil­fe“, son­dern auch um einen dau­er­haf­ten Beglei­ter für die Selbst­hil­fe­or­ga­ni­sa­tio­nen.“ Dar­über hin­aus steht an die­sem Tag Meinolf Fran­ke, ein Lot­se für Men­schen mit Behin­de­rung, für alle Fra­gen zum The­ma Behin­de­rung zur Ver­fü­gung. „Sich im Dschun­gel der Sozi­al­ge­set­ze zurecht zu fin­den, ist vie­len Men­schen nicht oder nur schwer mög­lich“, so Meinolf Fran­ke. „Hier kann ein Lot­se hel­fen und offe­ne Fra­gen zum Schwer­be­hin­der­ten­recht und dem damit ver­bun­de­nem Nach­teils­aus­gleich beant­wor­ten.“ Zudem besteht die Mög­lich­keit, sich über die Not­wen­dig­keit und die Risi­ken einer Vor­sor­ge­voll­macht oder Pati­en­ten­ver­fü­gung zu informieren.

Alle Inter­es­sier­ten, ins­be­son­de­re auch Selbst­hil­fe­grup­pen­lei­tun­gen und –mit­glie­der, sind dazu ein­ge­la­den, das Selbst­hil­fe­Mo­bil zu besu­chen und zum Aus­tausch zu nutzen.Weitere Infor­ma­tio­nen über Selbst­hil­fe und das Pro­jekt „Selbst­hil­fe­Mo­bil im Sauer­land“ gibt es bei der AKIS im HSK, Tel.: 02931 9638–105, E‑Mail: selbsthilfe@​arnsberg.​de oder unter www​.arns​berg​.de/​s​e​l​b​s​t​h​i​lfe.