Pro­jekt „Aus­bil­dungs­pa­ten“ sucht ehren­amt­li­che Unterstützung

27. Februar 2013
von Redaktion

Grim­me­schu­le Neheim und Geschäfts­stel­le Enga­ge­ment­för­de­rung Arns­berg kooperieren

Arns­berg. Schul­ab­gän­gern soll der Start in das Berufs­le­ben erleich­tert wer­den: Der Aus­bil­dungs­pa-te  beglei­tet den Jugend­li­chen ab der 2. Hälf­te des 9. Schul­jah­res bis zur Ausbildung/​Praktikum auf sei­nen Weg. Er berät bei der Berufs­wahl, moti­viert, unter­stützt, ver­mit­telt zwi­schen Arbeit­ge­ber und Auszubildenden.

Die Her­aus­for­de­rung, einen geeig­ne­ten Aus­bil­dungs­platz zu fin­den, führt bei man­chen Jugend­li­chen zu Ent­täu­schun­gen, Frus­tra­ti­on und Mut­lo­sig­keit. Oft aber man­gelt es nicht an Qua­li­fi­ka­ti­on, son­dern an Ori­en­tie­rung bei der Berufs­wahl, klei­nen Feh­lern in den Bewer­bungs­un­ter­la­gen oder einem wenig selbst­be­wuss­ten Auf­tre­ten bei Vor­stel­lungs­ge­sprä­chen. Hil­fe dabei bie­ten die Aus­bil­dungs­pa­ten. Sie sind Ansprech­part­ner in allen Fra­gen rund um das The­ma Aus­bil­dung, unter­stüt­zen bei der Wahl der Klei­dung und dem rich­ti­gen Ver­hal­ten bei einem Vor­stel­lungs­ge­spräch, bei der Berufs­wahl sowie bei der Erstel­lung der Bewerbungsunterlagen.

Ziel der Initia­ti­ve ist es, Haupt­schü­lern Sicher­heit und eine hel­fen­de Hand auf den Weg ins Berufs­le­ben zu rei­chen. Grim­me­schu­le Neheim und Geschäfts­stel­le Enga­ge­ment­för­de­rung suchen hier­zu Men­schen, die sich die­ser Auf­ga­be ehren­amt­lich wid­men möchten.

Was Aus­bil­dungs­pa­ten mit­brin­gen sollten:

- Sie soll­ten Freu­de dar­an haben, mit Jugend­li­chen zusam­men zu arbei­ten. – Sie soll­ten Ver­ständ­nis für die Sor­gen und Pro­ble­me der jun­gen Men­schen haben. – Sie soll­ten sich in sie hin­ein­ver­set­zen kön­nen. – Sie soll­ten Geduld und Ein­füh­lungs­ver­mö­gen besit­zen. – Sie soll­ten Kon­flik­ten ruhig und sach­lich ent­ge­gen tre­ten können.

Den Teil­neh­mern des Pro­jek­tes wird eini­ges geboten:

Gemein­sa­me infor­mel­le Tref­fen zum Ken­nen­ler­nen, indi­vi­du­ell auf die Bedürf­nis­se der                Teil­neh­me­rIn­nen abge­stimm­te Enga­ge­ment­an­ge­bo­te – jeder soll nur soviel Zeit ein­brin­gen wie er selbst möch­te und es ihm Freu­de berei­tet, die Mög­lich­keit der zeit­li­chen Begren­zung des Enga­ge­ments, kos­ten­lo­se Basis­qua­li­fi­zie­rung und Wei­ter­qua­li­fi­zie­rung nach Bedarf in die­sem Pro­jekt, Bereit­stel­lung regel­mä­ßi­ger Aus­tausch­mög­lich­kei­ten für die Pro­jekt­teil­neh­mer, Hil­fe beim Start und der Durch­füh­rung der ehren­amt­li­chen Tätig­keit durch die Enga­ge­ment­för­de­rung Arns­berg, Spaß und Freu­de, Aus­stel­lung eines Ehren­amts­zeug­nis­ses ( Lan­des­nach­weis NRW) als Nach­weis  für das geleis­te­te bür­ger­schaft­li­che Engagement.

Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den oben genann­ten Enga­ge­ment­an­ge­bo­ten kön­nen sich Inter­es­sen­ten an die Stadt Arns­berg, Geschäfts­stel­le Enga­ge­ment­för­de­rung Arns­berg, Petra Vor­werk-Rosen­dahl, wen­den. Tele­fon: 02932 201‑1402, e‑mail: p.​vorwerk-​rosendahl@​arnsberg.​de.