LWL setzt die Koope­ra­ti­on mit den Hand­werks­kam­mern und der IHK Arns­berg für wei­te­re drei Jah­re fort

22. Februar 2013
von Redaktion

Müns­ter (lwl). Der Land­schafts­ver­band West­fa­len-Lip­pe (LWL) und die Hand­werks­kam­mern Dort­mund, Müns­ter und Arns­berg sowie die Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) in Arns­berg set­zen ihre erfolg­rei­che Zusam­men­ar­beit bei der Bera­tung von Men­schen mit Schwer­be­hin­de­rung fort. Ziel der Koope­ra­ti­on ist es, schwer­be­hin­der­te Men­schen im Sin­ne der Inklu­si­on in sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge Arbeits­ver­hält­nis­se zu inte­grie­ren oder deren Arbeits­platz dort zu sichern. Dazu stellt der LWL für drei Jah­re ins­ge­samt 547.500 Euro aus der Aus­gleichs­ab­ga­be zur Ver­fü­gung. Die Aus­gleichs­ab­ga­be müs­sen Unter­neh­men ab 20 Mit­ar­bei­ter zah­len, die kei­ne oder zu wenig Men­schen mit Behin­de­run­gen anstel­len. Vor­sorg­lich stellt der LWL wei­te­re 438.000 Euro bereit, um even­tu­el­len För­der­an­trä­gen wei­te­rer Kam­mern ent­spre­chen zu kön­nen. Das hat der LWL-Sozi­al­aus­schuss am Mitt­woch (20.02.) in Müns­ter beschlossen.

Mit dem Zuschuss wer­den Fach­be­ra­ter bei den Kam­mern finan­ziert. Sie bera­ten die Betrie­be in dem Bereich ihrer jewei­li­gen Kam­mer, wenn es um die Inte­gra­ti­on von Men­schen mit Behin­de­run­gen in Betrie­be geht. Dazu gehört es nicht nur, neue Aus­bil­dungs- und Arbeits­plät­ze für schwer­be­hin­der­te Arbeit­su­chen­de ein­zu­rich­ten, son­dern auch die Arbeits­plät­ze von Mit­ar­bei­tern zu erhal­ten, bei denen erst wäh­rend ihres Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­ses durch Krank­heit, Unfall oder Arbeits­be­las­tung eine Behin­de­rung ein­ge­tre­ten ist.

„Die Zusam­men­ar­beit mit den Kam­mern ist ein gro­ßer Erfolg: 2011 konn­ten mit ihrer Hil­fe 47 neue Arbeits­plät­ze für schwer­be­hin­der­te Men­schen geschaf­fen und 39 bestehen­de mit Unter­stüt­zung des Fach­be­ra­ters und des LWL-Inte­gra­ti­ons­am­tes so umge­stal­tet, dass der Betref­fen­de wei­ter­ar­bei­ten konn­te „, so LWL-Sozi­al­de­zer­nent Mat­thi­as Münning.