Lan­des­mo­dell­pro­jekt „Kein Kind zurück­las­sen“ Arbeits­grup­pen­tref­fen ver­ein­bart die nächs­ten Schritte

22. Februar 2013
von Redaktion

OLYMPUS DIGITAL CAMERAArns­berg. „PIA – Prä­ven­ti­ons­ket­ten in Arns­berg“: Unter die­sem Pro­jekt­na­men nimmt die Stadt Arns­berg, als eine von 18 Kom­mu­nen an dem Modell­pro­jekt der Lan­des­re­gie­rung „Kein Kind zurück­las­sen“ teil. Nun fand ein Arbeits­grup­pen­tref­fen im Rah­men des PIA-Pro­jek­tes im Rat­haus statt.

Gerd Schmidt, Lei­ter des Fach­be­rei­ches Schu­le, Jugend und Fami­lie, begrüß­te den Teil­neh­mer­kreis aus ca. 50 Per­so­nen im Rats­saal. Er wies dar­auf hin, dass das Pro­jekt Mit­te letz­ten Jah­res begon­nen und vie­le der anwe­sen­den Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer bereits bei der Ziel­kon­kre­ti­sie­rung mit­ge­ar­bei­tet haben.

Ziel des Tref­fens war es, gemein­sam die vor­han­de­nen prä­ven­ti­ven Ange­bo­te in Arns­berg den bereits erar­bei­te­ten Maß­nah­men zu zuord­nen, so dass eine mög­lichst lücken­lo­se Prä­ven­ti­ons­ket­te erkenn­bar ist. Der Schwer­punkt wird im Rah­men des PIA-Pro­jek­tes zunächst auf die frü­he Unter­stüt­zung von Kin­dern und deren Fami­li­en gelegt. Die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer aus den Berei­chen Jugend­hil­fe, Gesund­heit, Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen, Fami­li­en­zen­tren, Schu­le und Bera­tungs­stel­len arbei­te­ten dazu in drei Arbeit­grup­pen (Bil­dung und Erzie­hung, sozia­le Siche­rung und Gesundheit).

Am Ende der Ver­an­stal­tung stell­te der für die Koor­di­nie­rung des Pro­jek­tes zustän­di­ge Mit­ar­bei­ter vom Kin­der, Jugend- und Fami­li­en­bü­ro, Chris­ti­an Eck­hoff, gemein­sam mit den Mode­ra­to­ren der Arbeits­grup­pen, den Anwe­sen­den kon­kre­te nächs­te Arbeits­schrit­te vor. So wur­de z.B. eine inten­si­ve Netz­werk­ar­beit im Bereich der frü­hen Hil­fen ver­ab­re­det. Das Begrü­ßungs­pa­ket für Neu­ge­bo­re­ne und der Schwan­ger­schafts­weg­wei­ser „Start ins Leben” sol­len über­ar­bei­tet wer­den. Vor­han­de­ne städ­ti­sche Infor­ma­ti­ons­web­sei­ten zu den Prä­ven­ti­ons­an­ge­bo­ten sol­len in Zusam­men­ar­beit mit den Fach­kräf­ten opti­miert wer­den. Wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen kön­nen so ziel­ge­rich­tet und pass­ge­nau an Kli­en­ten wei­ter geben wer­den. Ver­ab­re­dun­gen zu the­ma­ti­schen Netz­werk­tref­fen im Bereich Bil­dung und Erzie­hung wur­den eben­so getroffen.

Die Fach­kräf­te beton­ten, dass Kin­der und deren Fami­li­en in beson­ders belas­ten­den Situa­tio­nen am bes­ten von ihnen ver­trau­ten Per­so­nen, wie z.B. Erzie­he­rIn­nen und Leh­re­rIn­nen erreicht wer­den. Dar­um ist es wich­tig, dass die­se Per­so­nen auf effek­ti­ve Netz­wer­ke in ihrer Arbeit zurück grei­fen­kön­nen. Die­ses Ziel ist daher  im PIA-Pro­jekt festgeschrieben.

Die Stadt kann im Pro­jekt auf zwei star­ke Part­ner – die Koor­di­nie­rungs­stel­le des Lan­des und die Ber­tels­mann Stif­tung  – zäh­len. Sie unter­stüt­zen bei der Eva­lua­ti­on und beim Aus­tausch mit den ande­ren Modell­kom­mu­nen fach­lich. Nähe­re Infor­ma­tio­nen zum Modell­pro­jekt gibt es auch auf der Inter­net­sei­te www.keinkindzurücklassen.de .