Inte­gra­ti­on – Nor­ma­li­tät muss gelebt wer­den

30. Mai 2013
von Redaktion

13-05-22-IntegrationAuf Ein­la­dung des SPD-Stadt­ver­ban­des Arns­berg kam die Staats­se­kre­tä­rin für Inte­gra­ti­on des Lan­des NRW Zül­fi­ye Kay­kin jetzt nach Neheim ins Kol­ping­haus. Nach Begrü­ßung durch den stell­ver­tre­ten­den Nehei­mer SPD-Vor­sit­zen­den Bernd Bier­wirth folg­te ein aus­führ­li­cher Vor­trag der Staats­se­kre­tä­rin über den aktu­el­len Stand der Inte­gra­ti­on aus Sicht der Lan­des­re­gie­rung NRW. Anschlie­ßend fand eine Podi­ums­dis­kus­si­on mit dem SPD-Stadt­ver­bands­vor­sit­zen­den Gerd Stütt­gen, dem Vor­sit­zen­den des Inte­gra­ti­ons­ra­tes der Stadt Arns­berg Tarik Ersöz und Ser­hat Sari­ka­ya, Vor­sit­zen­der des Jugend­par­la­ments Sun­dern und der Jusos im HSK, zum The­ma „Inte­gra­ti­on und Poli­tik – Wir sind dabei!“ statt. Die Mode­ra­ti­on lag in den Hän­den des SPD- Bun­des­tags­kan­di­da­ten für den HSK Dirk Wie­se.
Nach Mei­nung der Staats­se­kre­tä­rin müs­se Nor­ma­li­tät gelebt wer­den. Men­schen müs­sen sich ent­spre­chend ihrer Stär­ken und Schwä­chen ein­brin­gen und dabei nicht auf ihre Tra­di­tio­nen und Bräu­che ver­zich­ten. Das The­ma Inte­gra­ti­on sei dabei ins­ge­samt sach­lich zu betrach­ten,  nach­hal­tig zu ent­wi­ckeln und dür­fe nicht pole­misch ange­gan­gen wer­den. Es dürf­ten nicht allein nur Pro­jek­te durch­ge­führt wer­den, son­dern Inte­gra­ti­ons­ar­beit müs­se über­all ver­an­kert sein und sei somit auch Auf­ga­be der Mehr­heits­ge­sell­schaft.
Vor Ort hier in Arns­berg ist die Inte­gra­ti­on bereits weit ent­wi­ckelt. Die Ein­rich­tung eines Inte­gra­ti­ons­ra­tes in Arns­berg auf Initia­ti­ve der SPD war bereits ein ent­schei­den­der Schritt auf die Men­schen zuzu­ge­hen und sie eben­falls aktiv mit ein­zu­bin­den, so Gerd Stütt­gen. Nach Ansicht des SPD-Stadt­ver­ban­des ist Inte­gra­ti­on ein Quer­schnitts­the­ma, dass alle Berei­che, wie bei­spiels­wei­se Ver­wal­tun­gen, Ver­ei­ne, Ver­bän­de, Schu­len betrifft. SPD-Bun­des­tags­kan­di­dat Dirk Wie­se: „Inte­gra­ti­on ist eine dau­er­haf­te Auf­ga­be, an der ste­tig gear­bei­tet wer­den muss und bei der die Gefüh­le der Men­schen unbe­dingt berück­sich­tigt wer­den müs­sen.“