HSK-SPD: „Pil­le danach” ohne Rezept sinnvoll

27. Februar 2013
von Redaktion

Die HSK-SPD begrüßt den Beschluss der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz, dass in allen katho­li­schen Kran­ken­häu­sern Frau­en, die Opfer einer Ver­ge­wal­ti­gung gewor­den sind, zukünf­tig grund­sätz­lich die Pil­le danach erhal­ten sol­len. Wei­ter­ge­hend wäre es nach Ansicht der HSK-SPD der rich­ti­ge Schritt, dass die „Pil­le danach“ end­lich auch in Deutsch­land rezept­frei in Apo­the­ken zu erhal­ten ist. Dazu haben die Sozi­al­de­mo­kra­tin­nen und Sozi­al­de­mo­kra­ten bereits im Okto­ber 2012 einen Antrag in den Bun­des­tag ein­ge­bracht. Vor­ge­se­hen ist dar­in, dass vor der rezept­frei­en Abga­be eine Bera­tung der Frau in der Apo­the­ke zu erfol­gen hat. Zudem soll der Umgang mit der „Pil­le danach“ nach Auf­he­bung der Rezept­pflicht eva­lu­iert wer­den. Die SPD-regier­ten Bun­des­län­der pla­nen nach der gewon­nen Wahl in Nie­der­sach­sen der­zeit eben­falls eine ent­spre­chen­de Gesetzesinitiative.

Dabei ist aus Sicht der HSK-SPD eine Bera­tung sehr wich­tig, aber die kann auch in der Apo­the­ke ver­ant­wort­lich erfol­gen. Eine Rezept­pflicht ist dafür nicht not­wen­dig“. Dass die Frei­ga­be des Not­fall­mit­tels nicht zu Miss­brauch geführt habe, zeig­ten zudem die Zah­len aus den ande­ren EU-Län­dern, wo es seit Jah­ren frei und ohne Rezept erhält­lich ist.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen auch unter http://​www​.hsk​-spd​.de/.