Frei­licht­büh­ne Her­drin­gen öff­net ab dem 7.Januar die Kar­ten­hot­line

3. Januar 2013
von Redaktion

Der Start­schuss für die neue Som­mer­sai­son ist gefal­len

Arns­berg-Her­drin­gen (Hoch­sauer­land) In der kom­men­den Sai­son bie­tet die Frei­licht­büh­ne Her­drin­gen sei­nen Zuschau­ern die Geschich­ten „Max und Moritz“ und „Sugar (Man­che mögen´s heiß)“ an. Mit die­sen bei­den tol­len Stü­cken führt die Frei­licht­büh­ne das im letz­ten Jahr gestar­te­te Musik­thea­ter fort.

Das Stück „Max und Moritz” wur­de zwar vor vie­len Jah­ren schon in Her­drin­gen auf­ge­führt, doch nun ist es an der Zeit, eine Neu­auf­la­ge die­ses wun­der­schö­nen Fami­li­en­stü­ckes zu star­ten. Seit Genera­tio­nen sind die Bil­der­ge­schich­ten von Wil­helm Busch, dem Urva­ter des Comics, in den Bücher­re­ga­len der Kin­der­zim­mer zu fin­den. Sein wohl bekann­tes­tes und auch heu­te noch all­seits gern gele­se­nes Werk ist „Max und Moritz”. Als er die­ses 1865 ver­öf­fent­li­che, wur­de er schlag­ar­tig berühmt.

Wir alle erin­nern uns an die Strei­che der bei­den Laus­bu­ben, die von Lukas Kro­ner und Mal­te Becker dar­ge­stellt wer­den. Manch einer von den Erwach­se­nen fühlt sich sicher­lich in sei­ne eige­ne Kind­heit ver­setzt, wenn man an den Unfug der bei­den Jun­gen denkt. Bei all‘ den Strei­chen, die die bei­den Bur­schen aus­he­cken, fin­det man kei­ne fins­ter rein­schau­en­de Gestal­ten, son­dern immer zwei lachen­de und fröh­li­che Kin­der.

Aber wie war das noch mal genau mit Wit­we Bol­te, Leh­rer Läm­pel, Schnei­der Böck, Onkel Fritz und Bau­er Mecke? Aber auch die Hüh­ner und die Mai­kä­fer wer­den nicht ver­ges­sen und sind auf der Büh­ne zu sehen.

Die­ter Lam­mer­ding hat um die sie­ben Strei­che her­um ein leben­di­ges Büh­nen­stück geschrie­ben und auf der Frei­licht­büh­ne Her­drin­gen dür­fen auch Musik und Gesang nicht feh­len.

Wie letzt­end­lich die Geschich­te aus­geht und ob sich alles wie­der zum Guten wen­det, wird hier natür­lich noch nicht ver­ra­ten, denn das müs­sen sich Groß und Klein selbst auf der Frei­licht­büh­ne anse­hen.

In „Sugar (Man­che mögen´s heiß)“ schlüpft Vera Gun­ter­mann in die Rol­le der Uku­le­le­spie­le­rin Sugar Kane Kow­al­c­zyk, Ingo Till­mann und Det­lev Brandt über­neh­men die Rol­len der bei­den Musi­ker Joe und Jer­ry, die unfrei­wil­lig in die Rol­len der „Damen“ sprin­gen. Doch halt, alles schön der Rei­he nach. Wie war das noch mit die­sem Musi­cal?

Ver­set­zen wir uns nach Chi­ca­go der 30er Jah­re. Zwei Män­ner, ein Saxo­pho­nist und ein Kon­tra­bas­sist, sind zur fal­schen Zeit am fal­schen Ort. Gama­schen-Colum­bo, Anfüh­rer einer Gangs­ter­ban­de, hat sei­ne Ver­rä­ter „ins Jen­seits beför­dert“. Das ist ärger­lich für die bei­den arbeits­lo­sen Musi­ker Joe und Jer­ry, denn sie haben unfrei­wil­lig die Schie­ße­rei mit­be­kom­men. Um nicht selbst von den Gewehr­ku­geln durch­lö­chert zu wer­den, ver­su­chen sie den Gangs­tern zu ent­kom­men. Die bei­den Freun­de flüch­ten aus Furcht und in Panik. Somit kommt es ihnen gera­de recht, dass in einer Damen­ka­pel­le ein Saxo­phon und ein Kon­tra­bass gebraucht wer­den. Hier könn­te man Unter­schlupf suchen. Doch zu allem Übel wer­den kei­ne Män­ner son­dern Frau­en gesucht. Guter Rat ist teu­er. Was tun?

Kur­zer­hand ver­klei­den sich die bei­den Män­ner als Frau­en und heu­ern bei der besag­ten Damen­ka­pel­le an. Dass die bei­den unfrei­wil­li­gen „Damen“ sich in der Mädels­band sehr schnell wohl füh­len, kann sich jeder den­ken. Das liegt zuletzt vor allem an Sugar, der sexy Uku­le­le­spie­le­rin. Somit ist auch klar, dass es nicht lan­ge dau­ert, bis sich einer der bei­den in sie ver­liebt. Aber damit nicht genug. Auch die ande­re „Dame“ ver­liebt sich, aber in einen Mil­lio­när.

 Ob das gut geht? Was geschieht sonst noch? All die­se Geheim­nis­se wer­den ab Juni 2013 auf der Frei­licht­büh­ne gelüf­tet. Die­ses Stück basiert auf dem Film von 1959 mit Mary­lin Mon­roe, Tony Cur­tis und Jack Lem­mon.

Der Start­schuss für die neue Sai­son ist gefal­len. Die Rol­len sind ver­teilt, die Ter­mi­ne lie­gen fest und die Pro­spek­te sind gedruckt und wer­den zur Zeit ver­teilt.

Ab Mon­tag, den 9. Janu­ar neh­men wir ger­ne Ihre Reser­vie­run­gen an. Ab dem 9.Januar ist die Kar­ten­hot­line unter 02932 39140 frei geschal­tet. Reser­vie­run­gen sind auch mög­lich per E‑Mail (karten@flbh.de) und per Inter­net http://www.flbh.de/. Wir freu­en uns auf Ihre Kar­ten­re­ser­vie­rung.