Erneu­ter Kurs­wech­sel bei der Uni­on: Zieht die CDU im HSK nach?

27. Februar 2013
von Redaktion

Die Jusos im Hoch­sauer­land­kreis for­dern schon seit lan­gem die Gleich­be­rech­ti­gung gleich­ge­schlecht­li­cher Part­ner­schaf­ten und mach­ten das zuletzt in zwei Pres­se­mit­tei­lun­gen deut­lich. Patrick Sen­s­burg, CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter, hat­te sich aller­dings „klar gegen ein Adop­ti­ons­recht für gleich­ge­schlecht­li­che Lebens­part­ner­schaf­ten“ aus­ge­spro­chen. Für ihn sei „Ehe das Bünd­nis von Mann und Frau“. Wir müss­ten, so Sen­s­burg wei­ter, „uns als Staat dar­über Gedan­ken machen, wie wir Fami­li­en noch stär­ker för­dern kön­nen und nicht wie wir Unglei­ches gleich behan­deln kön­nen“. Die Uni­on steht nun unter Zug­zwang und muss auch Schrit­te in Rich­tung Gleich­stel­lung machen, die über die vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt bemän­gel­ten Zustän­de hin­aus­ge­hen. Selbst die Auf­ga­be des Ehe­gat­ten­split­tings steht mitt­ler­wei­le in der Uni­ons­frak­ti­on im Bun­des­tag zur Debat­te. „Nach der Atom­kraft und der Wehr­pflicht rückt die CDU erneut von einer ihrer kon­ser­va­ti­ven Über­zeu­gun­gen ab. Schein­bar bedarf es stets einer Schel­te sei­tens des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts, ehe die Uni­on zur Ver­nunft kommt. Man lernt eben nie aus.“, so Ser­hat Sari­ka­ya, Vor­sit­zen­der des Juso Unter­be­zirks Hoch­sauer­land­kreis. Jetzt stellt sich die Fra­ge, wie der hei­mi­sche CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Patrick Sen­s­burg mit die­ser Kehrt­wen­de umgeht. „Immer­hin hat er eini­ge Kehrt­wen­den mit­ge­tra­gen, sodass es kei­ne Über­ra­schung ist, wenn er sich plötz­lich für die Öff­nung gleich­ge­schlecht­li­cher Lebens­part­ner­schaf­ten aus­spre­chen wür­de!“, so Sari­ka­ya zum Abschluss. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Jusos im HSK immer aktu­ell unter www​.jusos​-hsk​.de oder auf Facebook.