Erfolg­rei­ches Jubi­lä­ums­jahr für Ste­pha­nus­schüt­zen Arns­berg Niedereimer

4. März 2013
von Redaktion

Schieß­sport­grup­pe stets auf den vor­de­ren Plätzen

FOTO: Adjutant Ralf Ernst, Jubilar Norbert Sellmann, König Oliver Glaremin und Hauptmann Ralf Schilde

FOTO: Adju­tant Ralf Ernst, Jubi­lar Nor­bert Sell­mann, König Oli­ver Glaremin und Haupt­mann Ralf Schilde

Arns­berg Nie­der­ei­mer (Hoch­sauer­land) Auf ein tol­les Jubi­lä­ums­jahr aus Anlass des 100-jäh­ri­gen Bestehens konn­ten die Schüt­zen­brü­der der Sankt Ste­pha­nus Schüt­zen­bru­der­schaft bei der dies­jäh­ri­gen Gene­ral­ver­samm­lung zurück­bli­cken. Vie­le Höhe­punk­te, wie Ordens­vor­stel­lung, Königs­paar­tref­fen, Schüt­zen- und Jubel­schüt­zen­fest sowie his­to­ri­scher Dorfrund­gang hat­ten die Schüt­zen im zurück­lie­gen­den Jubi­lä­ums­jahr zu bie­ten. Alle die­se Ver­an­stal­tun­gen fan­den bei den ein­hei­mi­schen und aus­wär­ti­gen Teil­neh­mern viel Zuspruch. Von solch einem Jahr kann man noch lan­ge träu­men und zeh­ren, so Haupt­mann Ralf Schil­de in der Ver­samm­lung. Von einem eben­falls erfolg­rei­chen Jahr konn­te Jaci Dob­be­lae­re von der Schieß­sport­grup­pe berich­ten. So beleg­ten die Sport­schüt­zen der Ste­pha­nus­bru­der­schaft im Alt­kreis Arns­berg bei den Stadt­meis­ter­schaf­ten den 2. Platz und bei den Kreis­meis­ter­schaf­ten den 5. Platz. Auch für die Jung­schüt­zen war 2012 ein Super­jahr. So erran­gen sie, als ers­te Grup­pe zum bereits drit­ten Mal den Platz 1. beim Batt­le-Cup im Schüt­zen­kreis Arns­berg. Ein wahr­haft tol­les Erfolgs­jahr für die Sankt Ste­pha­nus Schüt­zen­bru­der­schaft. Für 40-jäh­ri­ge Treue zur Bru­der­schaft soll­ten fol­gen­de Schüt­zen geehrt wer­den: Fritz Arens, Rein­hold Bai­er, Diet­mar Drö­ge, Micha­el Hen­se, Heinz Lei­fert, Nor­bert Sell­mann, Wal­ter Söl­ken und Heinz Wil­le­ke. Lei­der konn­te aller­dings an die­sem Abend nur der anwe­sen­de Nor­bert Sell­mann vom amtie­ren­den König Oli­ver Glaremin und Adju­tant Ralf Ernst per­sön­lich aus­ge­zeich­net wer­den. Bei den Wah­len gab es kei­ne groß­ar­ti­gen Ver­än­de­run­gen. In ihren Ämtern bestä­tigt wur­den der Adju­tant Ralf Ernst, der Ren­dant Mar­kus Schnei­der, der stell­ver­tre­ten­de Schrift­füh­rer Niko­laus Hüt­ter sowie die Fähn­ri­che Mar­kus Bra­kel, Chris­ti­an Kör­ner und Chris­to­pher Schy­mik. Neu­er Fähn­rich wur­de Micha­el Schmidt. Lei­der konn­ten wäh­rend der Ver­samm­lung zwei Fähn­rich­pos­ten nicht neu besetzt wer­den. Hier will sich der Vor­stand nun bis zum Schüt­zen­fest ver­stärkt drum küm­mern. Zum Kas­sen­prü­fer wähl­te die Ver­samm­lung Thors­ten Haack. Beim Schüt­zen­fest 2013 bleibt der Bier­preis erfreu­li­cher Wei­se mit 1,20 € noch­mals sta­bil. Auch die Musi­ken aus Nie­der­ei­mer und Lang­scheid  sowie vom Schrep­pen­berg blei­ben den Nini­vi­ten treu. Aller­dings gibt es an den Aben­den eine Ände­rung in die­sem Jahr. Bedingt dadurch, dass der Musik­ver­ein Lang­scheid an den Aben­den im Hei­mat­ort auf­tre­ten wird, gestal­tet ein DJ die Tanz­mu­sik. Die­ses könn­te aller­dings für höhe­re GEMA-Kos­ten sor­gen. Bei der Inter­net­be­fra­gung zum Ablauf des Schüt­zen­fest­mon­ta­ges vom letz­ten Jahr gab es eine kla­re Aus­sa­ge, 71 % spra­chen sich für die Bei­be­hal­tung des Fest­zu­ges aus. Zudem möch­ten die Schüt­zen­brü­der und ‑schwes­tern eine Life­band an den Aben­den und wei­ter­hin ein offe­nes Ende. Bei der Ver­hand­lung zwi­schen Stadt­ver­wal­tung und Schüt­zen­vor­stand konn­te, mit eini­gen Ände­run­gen und Ergän­zun­gen, eine Ver­län­ge­rung des bestehen­den Hal­len­ver­tra­ges bis 2021 erreicht wer­den. Die Schüt­zen erhal­ten wei­ter­hin ein Kos­ten­zu­schuss, solan­ge Kin­der­gar­ten und Schu­le die Hal­le für ihren Sport­be­trieb mit­nut­zen. Nach der Unter­schrifts­leis­tung sol­len Reno­vie­rungs­ar­bei­ten im Außen­be­reich der Hal­le durch­ge­führt wer­den. Zur Rau­cher­pro­ble­ma­tik spra­chen sich die Schüt­zen­brü­der für ein strik­tes Rauch­ver­bot in der Hale an den Fest­ta­gen aus. Zu den aktu­ell neu­en „Vogel­richt­li­ni­en“ konn­te der Vor­stand noch kei­ne Anga­ben machen.

Det­lev Becker, für Dorf​in​fo​.de