Die Wahr­heit: Von den Vor­tei­len, sie zu ver­schwei­gen, und den Nach­tei­len, sie zu sagen Auf­füh­rung im Sauerlandtheater

28. Februar 2013
von Redaktion

Arns­berg. Fas­sungs­los sieht „Lügen­ba­ron“ Michel (gespielt von TV-Star Hel­mut Zierl), wie sein kunst­voll errich­te­tes Bezie­hungs­kar­ten­haus, in dem er sich mit Frau und Gelieb­ter ein­ge­rich­tet hat­te, zusam­men­stürzt. Erst durch vie­le sehr komi­sche Zufäl­le erfährt er, dass die ande­ren Drei eben­bür­ti­ge Meis­ter des Bluffs und der Täu­schung sind.

Das ist der Plot einer blen­dend unter­hal­ten­den, emo­ti­ons­ge­la­de­nen Zeit­geist­ko­mö­die, die bis zum über­ra­schen­den Schluss die Zuschau­er in Atem hält und am Don­ners­tag, 7. März, um 20 Uhr im Sauer­land-Thea­ter auf­ge­führt wird.

In „Die Wahr­heit” ent­wi­ckelt sich ein sub­ti­les Schau­spiel um Wahr­heit und Lüge. Doch was ist in den Bezie­hun­gen der zwei Paa­re über­haupt die Wahr­heit? Immer, wenn man gera­de glaubt, sie zu ken­nen, stellt Autor Flo­ri­an Zel­ler dra­ma­tur­gisch durch­trie­ben alles wie­der auf den Kopf. Bleibt die Fra­ge, ob und wie die vier einen Aus­weg aus dem Bezie­hungs­la­by­rinth finden.

Hel­mut Zierl spielt als „Lügen­ba­ron” nach über 100 Fern­seh­rol­len sei­ne ers­te Tour­nee­rol­le über­haupt. In wei­te­ren Rol­len zu sehen sind Karin Boyd und Uwe Neu­mann. In die Rol­le der „Ali­ce” schlüpft Eli­sa­beth Bau­litz (ersatz­wei­se für Susan­ne Berck­he­mer). Die Regie führt Peter Lotschak.

Tickets zum Stück sind in allen Stadt­bü­ros erhält­lich (Tel. 02931 893 1143).