Blind­gän­ger­ver­dacht am Hil­le­bach­see nicht aus­ge­räumt Detek­ti­ons­boh­run­gen beginnen

21. März 2014
von Redaktion

Der am Win­ter­ber­ger Hil­le­bach­see fest­ge­stell­te Blind­gän­ger­ver­dachts­punkt konn­te mit Hil­fe der bis­her durch­ge­führ­ten Recher­chen noch nicht aus­ge­räumt wer­den. Die vor­lie­gen­den Unter­la­gen zei­gen, dass im Bereich der mög­li­chen Ein­schlag­stel­le der Boden im Zuge des Damm­bau­es nicht bis auf die vor­han­de­nen Fel­sen abge­tra­gen wor­den ist. Da sich ein mög­li­cher Blind­gän­ger in die­sen Boden­schich­ten befin­den kann, muss­te die Stadt Win­ter­berg inzwi­schen bei der Bezirks­re­gie­rung Arns­berg die zeit­na­he Durch­füh­rung der nun not­wen­di­gen Detek­ti­ons­boh­run­gen beantragt.

 

Der Kampf­mit­tel­be­sei­ti­gungs­dienst der Bezirks­re­gie­rung Arns­berg hat inzwi­schen das Bohr­ras­ter abge­steckt. Es wer­den maxi­mal 37 Bohr­lö­cher erfor­der­lich, die in eine Tie­fe zwi­schen ca. 15 bis maxi­mal 20 Metern füh­ren. Die Arbei­ten wer­den am Mon­tag, 24. März beginnen.

 

Aus Sicher­heits­grün­den wird bereits seit dem 28. Februar.2014 der Was­ser­spie­gel des Hil­le­bach­sees nach und nach  abge­senkt und zwar in einer Men­ge von durch­schnitt­lich 300l/​s oder 1080 m³/​h, was einer Tages­men­ge von 26.000 m³/​Tag ent­spricht. Soll­te sich bei den Detek­ti­ons­boh­run­gen der  Blind­gän­ger­ver­dacht  nicht ent­kräf­ten, müss­ten sich die fach­li­chen Maß­nah­men einer Kampf­mit­tel­räu­mung anschließen.

 

Zuschau­er wie auch die Pres­se sind auf­ge­ru­fen, die Arbei­ten nicht zu behin­dern und den Anwei­sun­gen des Kampf­mit­tel­räum­diens­tes vor Ort Fol­ge zu leis­ten. Alle Schrit­te sind zeit­lich sehr eng koor­di­niert. Sofern kein Fund getä­tigt wird, kann dann ein Wie­der­an­stau­en des Hil­le­bach­sees mit der Bade­bucht so schnell wie mög­lich erfol­gen. Bei güns­ti­gem Ver­lauf, d.h., kein Kampf­mit­tel­fund und umge­hen­des Wie­der­an­stau­en sowie ent­spre­chen­de Nie­der­schlags­men­ge, dürf­te der Bade­sai­son 2014 dann nichts im Wege ste­hen. Der Inves­tor der Was­ser­ski­an­la­ge ist ent­spre­chend infor­miert. Ihm liegt die Bau­ge­neh­mi­gung  des Hoch­sauer­land­krei­ses bereits vor, so dass  er  mit den Bau­ar­bei­ten abseits der Detek­ti­ons­boh­run­gen begin­nen könnte.

Arns­berg – Win­ter­berg – Hochsauerland