Bera­tung vor Ort zum zukünf­ti­gen Lan­des­in­ves­ti­ti­ons­pro­gramm „Gute Schu­le 2020“

12. August 2016
von Redaktion

beerArns­berg. Die Lan­des­re­gie­rung NRW erar­bei­tet zur­zeit für die Kom­mu­nen ein 2-Mrd.-Investitionsprogramm „Gute Schu­le 2020“, das Anfang 2017 bereits in die Umset­zung geht.
 
Wie die neu­en Inves­ti­ti­ons­mit­tel am sinn­volls­ten und ziel­ge­naus­ten ein­ge­setzt wer­den kön­nen, dazu war jetzt die bil­dungs­po­li­ti­sche Spre­che­rin der Grü­nen im Land­tag, Sig­rid Beer, nach Arns­berg gekom­men, um mit den Exper­ten der Grü­nen Rats­frak­ti­on, Vere­na Ver­spohl und Hans Wulf, sowie Bür­ger­meis­ter Hans-Josef Vogel als Ver­wal­tungs­chef über Zie­le und Bedar­fe zu bera­ten.
 
Nach dem zwei­stün­di­gen Arbeits­ge­spräch im Rat­haus war man sich einig:
das För­der­pro­gramm muss auch einen Bei­trag leis­ten, an den Schu­len die neu erfor­der­li­chen digi­ta­len Infra­struk­tu­ren zu schaf­fen. Digi­ta­le Bil­dung müs­se für alle ver­füg­bar sein.
 
Außer­dem soll­ten neue Anfor­de­run­gen, die sich aus dem Auf­trag der Inklu­si­on und der Inte­gra­ti­on der Flücht­lings­kin­der erge­ben, im Pro­gramm berück­sich­tigt wer­den. Aber auch All­tags­pro­ble­me, die sich aus her­kömm­li­chen Schul­ge­bäu­den erge­ben, wur­den ange­spro­chen und soll­ten auch mit Hil­fe die­ses Pro­gramms abge­stellt wer­den kön­nen.
 
Das Inves­ti­ti­ons­pro­gramm des Lan­des wird in Koope­ra­ti­on mit der NRW.Bank auf­ge­setzt. Das Land über­nimmt dabei die Til­gung der Kre­di­te in Höhe von min­des­tens zwei Mil­li­ar­den Euro. Büro­kra­ti­sche Hür­den – so auch ein wei­te­res Ergeb­nis des Gesprächs in Arns­berg – sol­len erst gar nicht ent­ste­hen, damit Pro­jek­te schnell und unkom­pli­ziert auf den Weg gebracht wer­den kön­nen. Als Ori­en­tie­rungs­punkt dafür kann die Abwick­lung der Kon­junk­tur­pa­ke­te des Bun­des Ende der 2000er Jah­re die­nen, hieß es dazu im Rat­haus.