Aus­stel­lung Carl-Jür­gen Schroth

11. Februar 2016
von Redaktion

Arns­berg. Klos­ter Weding­hau­sen ist nun­mehr die fünf­te und letz­te Sta­ti­on des Aus­stel­lungs­pro­jek­tes „Hell­weg Kon­kret“, das sich zur Auf­ga­be gemacht hat, das Schaf­fen der regio­nal wir­ken­den Künst­ler aus Unna, Hamm, Erwit­te und Bad Sas­sen­dorf, die sich dem kon­kret-kon­struk­ti­ven Kunst­schaf­fen ver­bun­den fühl­ten, in ein neu­es Licht zu setzen.
Wie zuvor im Kunst­mu­se­um Ahlen wer­den den Hell­weg-Künst­lern her­aus­ra­gen­de Wer­ke der inter­na­tio­na­len kon­kre­ten und kon­zep­tu­el­len Kunst aus der Samm­lung Carl-Jür­gen Schroth gegen­über­ge­stellt – sie tre­ten unter­ein­an­der in Dia­log. Hier in Klos­ter Weding­hau­sen, dem zwei­ten Teil der „Prä­zi­se Gefüh­le“, ent­steht auf­grund der spe­zi­fi­schen Räum­lich­kei­ten und alter­na­ti­ven Expo­na­ten aus der Samm­lung Schroth eine gänz­lich anders anmu­ten­de Aus­stel­lung. Eine Kunst­schau, die das hei­misch, regio­nal begrenz­te Kunst­schaf­fen in eine umfäng­li­che Betrach­tung in den inter­na­tio­na­len Kon­text führt und die kon­kret-kon­struk­ti­ven Gestalt­ideen durch außer­ge­wöhn­li­che Ver­tre­ten der deut­schen, euro­päi­schen und ame­ri­ka­ni­schen Künst­ler­schaft in unse­re Zeit weiterentwickelt.
Vom 14. Febru­ar bis zum 10. April 2016 sind neben den Wer­ken der Hell­weg-Kon­kret-Künst­ler K.G. Schmidt, Car­lernst Kürs­ten, Ger­hard Weber, Erich Lüt­ken­haus und Gor­don F. Tur­ner Arbei­ten von Dou­glas Allsop, Dani­el Buren, Hart­mut Böhm, Spen­cer Finch, Frank Ger­ritz, Imi Kno­e­bel, Vera Molnár, Fran­çois Morel­let, Auré­lie Nemours, Yves Popet, Anton Qui­ring, Ulrich Rück­riem, Klaus Staudt und Joan Witek zu sehen. Jede die­ser Posi­tio­nen beweist, dass gera­de die strengs­te gestal­te­ri­sche Prä­zi­si­on das Erleb­nis von uner­war­te­ter sinn­li­cher und emo­tio­na­ler Frei­heit erzeu­gen kann. Die unter­schied­li­chen künst­le­ri­schen Ansät­ze bie­ten dem Betrach­ter deut­li­che, oft sogar stren­ge Regeln, die das Werk kon­sti­tu­ie­ren und den Wahr­neh­mungs­pro­zess in Bewe­gung ver­set­zen: Regeln und Stren­ge, die Raum für Frei­heit, für Gefüh­le und Zufäl­le bie­tet und eine sinn­li­che Ebe­ne anspricht. Letzt­end­lich geht es weni­ger um die Exakt­heit der Form, als viel­mehr um die Inten­si­tät des Sehens.
Zur Aus­stel­lung erscheint ein Kata­log im Kett­ler-Ver­lag mit Abbil­dun­gen aus der Samm­lung Schroth und Text­bei­trä­gen von Dr. Erich Franz, ehe­mals stell­ver­tre­ten­der Direk­tor des West­fä­li­schen Lan­des­mu­se­ums Müns­ter, der die Aus­stel­lung in Ahlen kura­tier­te, von Prof. Dr. Mat­thi­as Bleyl, Wei­ßen­see-Kunst­hoch­schu­le Ber­lin und von Burk­hard Leis­mann, künst­le­ri­scher Direk­tor Kunst­mu­se­um Ahlen.
Die Aus­stel­lung wird ermög­licht dank der freund­li­chen Unter­stüt­zung durch das Minis­te­ri­um für Fami­lie, Kin­der, Jugend, Kul­tur und Sport des Lan­des NRW und dem Kul­tur­se­kre­ta­ri­at NRW Güters­loh, des För­der­ver­eins Kunst Klos­ter Weding­hau­sen, der Stif­tung Kon­zep­tu­el­le Kunst mit der Samm­lung Schroth.
 
Klos­ter Wedinghausen
Klos­ter­str. 1–11
59821 Arnsberg
 
Kul­tur­bü­ro Arnsberg
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Tel. 02931 893 1327
k.​ueberholz@​arnsberg.​de
www​.klos​ter​-weding​hau​sen​.de/​a​u​s​s​t​e​l​l​ung
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Öff­nungs­zei­ten Klos­ter Wedinghausen:
Mi., Sa. + So. 14–18 Uhr