Arns­berg-Mesche­de: Ver­miss­ter Ehe­mann in Zel­le wie­der­ge­fun­den

11. Februar 2013
von Redaktion

Arns­berg / Mesche­de (Hoch­sauer­land)  Einer besorg­ten Ehe­frau aus Mesche­de konn­te am Mon­tag­mor­gen durch die Poli­zei schnell gehol­fen wer­den. Die Frau mel­de­te sich gegen 10:15 Uhr tele­fo­nisch bei der Poli­zei und woll­te ihren Mann als ver­misst mel­den. Die­ser sei den Vor­tag Kar­ne­val fei­ern gewe­sen und noch nicht wie­der da. Auf sei­nem Han­dy wür­de sie ihn nicht errei­chen. Als sie den Namen ihres Man­nes nann­te, führ­ten kur­ze Ermitt­lun­gen schnell zum Erfolg. In der Nacht hat­te die Poli­zei aus Arns­berg auf der Cas­pa­ristra­ße in Uen­trop einen Mann ange­trof­fen, der immer wie­der über die Fahr­bahn tor­kel­te und nicht gewillt und auch nicht mehr so Recht in der Lage war, den Geh­weg zu benut­zen. Zu sei­ner eige­nen Sicher­heit und der der Auto­fah­rer wur­de der Mann in Gewahr­sam genom­men. Er beschimpf­te und belei­dig­te die Beam­ten dabei.

Da er nicht bereit war, der Poli­zei sei­nen Namen zu nen­nen, blieb den Beam­ten zunächst nichts wei­ter übrig, als ihn bis zur Aus­nüch­te­rung in eine Zel­le zu sper­ren, immer­hin hat­te er gut 1,7 Pro­mil­le vor­zu­wei­sen. Auch in der Zel­le zeig­te er sich noch unko­ope­ra­tiv. Erst gegen Mor­gen wur­de er ein­sich­ti­ger und gab zu min­dest sei­nen Namen an und die Tele­fon­num­mer sei­ner Frau. Die hat­te ihr Han­dy aber aus­ge­schal­tet. Als dann die Ver­miss­ten­mel­dung kam, war jedoch schnell alles klar. Bei dem ver­miss­ten Ehe­mann han­del­te es sich um den betrun­ke­nen Zel­len­in­sas­sen der letz­ten Nacht. Der hat­te zumin­dest sehr authen­tisch Kar­ne­val bei der Poli­zei fei­ern kön­nen, immer­hin war er als Sträf­ling ver­klei­det unter­wegs gewe­sen.