Aktu­ell wird in der Pres­se stark über das The­ma der Geschwin­dig­keits­re­duk­ti­on auf einem Nehei­mer Auto­bahn­ab­schnitt diskutiert

9. April 2013
von Redaktion

Die Pira­ten­par­tei in Arns­berg for­dert die Ein­ho­lung eines neu­en Gut­ach­tens um dar­auf auf­bau­end die Situa­ti­on neu bewer­ten zu kön­nen. Die viel dis­ku­tier­te Flüs­ter­asphalt-Lösung stellt aller­dings kei­ne Lösung des Pro­blems dar, da sich die­ser noch in einer Test­pha­se befindet.
Die Pira­ten­par­tei wünscht sich daher einen run­den Tisch für alle Beteiligten.

„Das zehn Jah­re nach dem letz­tem Gut­ach­ten nun wie­der über zu lau­ten Ver­kehr geklagt wird scheint mir mehr als unglaub­wür­dig. Eine Reduk­ti­on auf Tem­po 80 wür­de die Haupt­quel­le des Lärms, die LKW’s, nicht redu­zie­ren. Wir for­dern ech­te Betei­li­gung statt Sym­bol­po­li­tik.”, so Spre­cher der Arns­ber­ger Pira­ten Dani­el Wagner.

Der Pirat Ron­ny Gäng­ler, auf Berg­heim wohn­haft, nennt dazu: „Ich sel­ber woh­ne auf Berg­heim. Was dort laut von der Auto­bahn zu hören ist, sind die LKW’s nachts und im Som­mer Motor­rä­der die mit 12000–14000 rpm hoch­dre­hen. Bei­de Din­ge kön­nen mit Tem­po 80 nicht begrenzt werden.
Auch wird, je nach Wet­ter­la­ge, der ste­ti­ge Flug­lärm, der nach Düs­sel­dorf und Frank­furt an- abflie­gen­den Maschi­nen für Lärm von der Auto­bahn gehalten.”