Trick­die­be in Olpe unter­wegs, Zeu­ge gesucht

11. März 2013
von Redaktion

und wei­te­re Berich­te aus Olpe

Am Mon­tag­mor­gen trie­ben zwei Trick­die­bin­nen in der Olper Innen­stadt ihr Unwesen.

Eine 60-jäh­ri­ger Mann aus Drol­s­ha­gen wur­de gegen 10 Uhr auf der Kar­di­nal-von-Galen-Stra­ße von zwei Frau­en mit süd­ost­eu­ro­päi­schem Aus­se­hen ange­spro­chen und um eine Spen­de für Behin­der­te gebe­ten. Der Drol­s­ha­ge­ner ließ sich dar­auf ein und spen­de­te eine klei­ne Bar­geld­sum­me. Wäh­rend des Gesprächs hielt eine Trick­die­bin dem Drol­s­ha­ge­ner ein Klemm­brett mit einem Zet­tel vor, auf den er sei­ne Daten und sei­ne gespen­de­te Sum­me ein­tra­gen konn­te. Die ande­re Frau hielt sich im Hin­ter­grund zurück. Als die bei­den Frau­en weg­ge­gan­gen waren, stell­te der 60-Jäh­ri­ge fest, dass ihm meh­re­re Geld­schei­ne in sei­ner Geld­bör­se fehl­ten. Als Täter kom­men nur die bei­den unbe­kann­ten Damen in Frage.

Der Geschä­dig­te beschrieb die Tat­ver­däch­ti­gen als Frau­en, die ver­mut­lich aus Süd­ost­eu­ro­pa stam­men. Eine der bei­den sei etwa 1,50 – 1,60 m groß und ca. 20 Jah­re alt gewe­sen. Die ande­re sei etwas grö­ßer und gleich alt gewe­sen. Bei­de hät­ten Müt­zen über ihrem dunk­len Haar getragen.

Der Geschä­dig­te gab an, dass ein Zeu­ge die bei­den Frau­en bei ihrer Tat­aus­füh­rung gese­hen habe und ihn auf den Dieb­stahl auf­merk­sam gemacht habe. Die Poli­zei bit­tet den Zeu­gen, sich bei der Poli­zei in Olpe unter Tele­fon 02761 9269–6221 oder 92690 (24-h-Erreich­bar­keit) zu melden.

 

Ter­ras­sen­tür auf­ge­he­belt und Geld gestohlen

 

Bis­her unbe­kann­te Täter bra­chen zwi­schen Frei­tag- und Sonn­tag­mor­gen in ein Ein­fa­mi­li­en­haus in der Stra­ße „Auf der Leie“ in Altenkle­us­heim ein. Die Ein­bre­cher gelang­ten über eine auf­ge­he­bel­te Ter­ras­sen­tür ins Wohn­haus und durch­such­ten die Räu­me nach Wert­ge­gen­stän­den. Aus einem Büro­raum ent­wen­de­ten sie eine Geld­kas­set­te mit etwa 60 Euro Münzgeld.

 

Hoher Sach­scha­den bei Firmeneinbrüchen

 

Schä­den in Höhe von meh­re­ren tau­send Euro ver­ur­sach­ten am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de unbe­kann­te Täter, die in zwei Fir­men im Gewer­be­ge­biet Auf der Mark in Ger­lin­gen einbrachen.

Im ers­ten Fall dran­gen die Ein­bre­cher in das Fir­men­ge­bäu­de ein, indem sie ein Fens­ter mit einem Stein ein­war­fen. Im Innern tra­ten sie eine Tür ein und gelang­ten in einen Lager­raum, indem auch die Alarm­an­la­ge instal­liert wur­de. Die Täter zer­stör­ten die Anla­ge und durch­such­ten die Räu­me der Fir­ma nach Die­bes­gut. Bei einer wei­te­ren Fir­ma hebel­ten ver­mut­lich die­sel­ben Täter die Ein­gangs­tür auf und gelang­ten ins Innere.

Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen blie­ben die Ein­bre­cher in bei­den Fäl­len ohne Beute.

Sie hin­ter­lie­ßen jedoch hohe Sach­schä­den in Höhe von etwa 4000 Euro.

 

Zwei Emus gestohlen

 

In der Zeit zwi­schen Sams­tag­abend und Sonn­tag­mit­tag ent­wen­de­ten unbe­kann­te Täter zwei aus­ge­wach­se­ne Emus von einer Wei­de in der Nähe von Ber­ling­hau­sen. Die manns­gro­ßen Tie­re im Wert von etwa 600 Euro müs­sen von min­des­tens zwei Per­so­nen in einem Anhän­ger oder Lkw abtrans­por­tiert wor­den sein. Wer im Tat­zeit­raum ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht hat, wird gebe­ten, sich mit der Poli­zei Olpe unter 02761 92690 in Ver­bin­dung zu setzen.

 

 

 

Bereich Atten­dorn / Finnentrop

 

Mofa­fah­rer mit Sozi­us, aber ohne Zulas­sung und Prüfbescheinigung

 

Einer Strei­fen­wa­gen­be­sat­zung fiel am Sonn­tag­mor­gen ein 15-jäh­ri­ger Mofa­fah­rer auf der Wind­hau­ser Stra­ße in Atten­dorn auf, der auf sei­nem Zwei­rad einen Sozi­us ohne Helm trans­por­tier­te. Bei sei­ner Kon­trol­le stell­ten die Beam­ten fest, dass an dem Fahr­zeug das vor­ge­schrie­be­ne Ver­si­che­rungs­kenn­zei­chen fehl­te. Außer­dem muss­te der 15-Jäh­ri­ge ein­räu­men, kei­ne Mofa-Prüf­be­schei­ni­gung zu haben. Aus die­sen Grün­den unter­sag­ten ihm die Poli­zei­be­am­ten die Wei­ter­fahrt und erstat­te­ten Strafanzeige.

 

Ange­trun­ke­ner Unfall­ver­ur­sa­cher flüch­tet zu Fuß vom Unfallort

 

Am Sonn­tag­mor­gen gegen 7.30 Uhr mel­de­ten Zeu­gen einen Ver­kehrs­un­fall auf der Land­stra­ße zwi­schen Len­hau­sen und Fret­ter. Ein zunächst unbe­kann­ter Auto­fah­rer war kurz zuvor auf sei­nem Weg Rich­tung Fret­ter auf der feuch­ten Fahr­bahn in einer Rechts­kur­ve ins Schleu­dern gekom­men. Beim Auf­prall auf den seit­li­chen Bord­stein brach die lin­ke Rad­auf­hän­gung ab. Fremd­schä­den waren hier nicht ent­stan­den. Die Zeu­gen beob­ach­te­ten jedoch, wie der Unfall­ver­ur­sa­cher sein nicht mehr fahr­be­rei­tes Fahr­zeug und den Unfall­ort zu Fuß in Rich­tung Fret­ter ver­ließ. Die alar­mier­ten Poli­zei­be­am­ten konn­ten den flüch­ti­gen Fah­rer nicht unweit der Unfall­stel­le antref­fen. Sie bemerk­ten, dass der 44-jäh­ri­ge Fin­nen­tro­per erheb­lich unter Alko­hol­ein­fluss stand. Ein Alko­hol­test ergab fast 2,5 Pro­mil­le. Sie nah­men ihn daher mit zur Poli­zei­wa­che Atten­dorn, wo ihm eine Blut­pro­be ent­nom­men und der Füh­rer­schein sicher­ge­stellt wurde.

Wäh­rend der Unfall­auf­nah­me stell­te sich her­aus, dass der 44-jäh­ri­ge Unfall­fah­rer in sei­nem alko­ho­li­sier­ten Zustand zuvor bereits in Rönk­hau­sen in der Stra­ße „Auf dem Stein“ gegen eine Mau­er und einen Gar­ten­zaun gefah­ren war. An dem Zaun hin­ter­ließ er Schä­den in Höhe