Schwer­punkt­ak­ti­on gegen Raser – Zwei Ver­letz­te nach Zusam­men­stoß von Motor­rä­dern und wei­te­re Berich­te

22. April 2013
von Redaktion

Am Sonn­tag führ­te die Poli­zei Olpe zusam­men mit benach­bar­ten Kreis­po­li­zei­be­hör­den schwer­punkt­mä­ßi­ge Geschwin­dig­keits­kon­trol­len durch. Die betei­lig­ten Behör­den haben sich zu einem „Netz­werk Krad­fah­rer“ zusam­men­ge­schlos­sen und gehen gemein­sam gegen rasen­de Motor­rad­fah­rer vor, um die Ver­kehrs­si­cher­heit zu erhö­hen und schwe­re Ver­kehrs­un­fäl­le zu ver­hin­dern. Bei die­sen Kon­trol­len leg­te die Poli­zei ihr Augen­merk zu Beginn der Motor­rad­sai­son beson­ders auf die Geschwin­dig­keits­über­wa­chung von Motor­rad­fah­rern. Die ein­ge­setz­ten Beam­ten ach­te­ten aber auch auf die Pflich­ten ande­rer Ver­kehrs­teil­neh­mer. Sie ahn­de­ten dabei bei­spiels­wei­se Ver­stö­ße gegen die Gurt­pflicht oder des Han­dy­ver­bots am Steu­er.

Im Kreis Olpe waren die Poli­zei­be­am­ten an ver­schie­de­nen Stra­ßen­ab­schnit­ten mit ihren Geschwin­dig­keits­mess­an­la­gen im Ein­satz und wur­den durch einen Radar­wa­gen des Krei­ses Olpe unter­stützt. Die Ord­nungs­hü­ter stell­ten dabei ins­ge­samt 336 Ver­stö­ße fest. Der über­wie­gen­de Anteil davon waren Geschwin­dig­keits­über­tre­tun­gen. In zwölf Fäl­len hat­ten die Ver­stö­ße neben einer Geld­bu­ße auch Fahr­ver­bo­te zur Fol­ge. An den Mess­stel­len wur­den ins­ge­samt 47 Geschwin­dig­keits­über­tre­tun­gen von Motor­rad­fah­rern fest­ge­stellt. An einer Kon­troll­stel­le in Wür­ding­hau­sen hielt die Poli­zei drei Auto­fah­rer an, die mit 86, 89 und 91 km/h durch die Ort­schaft (erlaubt sind hier höchs­tens 50 km/h) ras­ten. Spit­zen­rei­ter des Tages waren jedoch zwei Motor­rad­fah­rer, die an der Mess­stel­le an der B54 zwi­schen Altenkle­us­heim und Auto­bahn­an­schluss Krom­bach in die Radar­fal­le tapp­ten. Ein Motor­rad­fah­rer wur­de dort bei erlaub­ten 70 Stun­den­ki­lo­me­tern mit 144 km/h und ein wei­te­rer sogar mit 167 km/h gemes­sen. Die Fah­rer erwar­ten nun Buß­gel­der in Höhe von 440 bzw. 600 Euro und Fahr­ver­bo­te von 2 bzw. 3 Mona­ten.

Auch in den kom­men­den Wochen und Mona­ten wird die Poli­zei wei­te­re Schwer­punkt­kon­trol­len durch­füh­ren und dabei vor allem gegen Raser vor­ge­hen. Die­se Kon­trol­len sind neben zahl­rei­chen prä­ven­ti­ven Ver­kehrs­kam­pa­gnen ein wich­ti­ges Mit­tel der Poli­zei, die Ver­kehrs­si­cher­heit zu erhö­hen und schwe­re Ver­kehrs­un­fäl­le mit Ver­letz­ten und Toten zu ver­hin­dern. Denn nach wie vor sind Geschwin­dig­keits­über­tre­tun­gen die Unfall­ur­sa­che Nr. 1. Und das nicht nur im Kreis Olpe, son­dern im gesam­ten Land NRW.

Bereich Atten­dorn / Fin­nen­trop

Zwei Fir­men­ein­brü­che im Gewer­be­ge­biet

In der Nacht auf Sonn­tag bra­chen unbe­kann­te Täter in zwei Fir­men im Gewer­be­ge­biet Elbers­kamp in Heg­gen ein. In bei­den Fäl­len dran­gen die Ein­bre­cher durch auf­ge­he­bel­te Türen und Fens­ter in die Büro­räu­me der Fir­men und durch­such­ten sie nach Die­bes­gut. In einer Fir­ma ver­such­ten sie ver­geb­lich, einen Tre­sor auf­zu­bre­chen und ent­wen­de­ten schließ­lich einen gering­fü­gi­ge Bar­geld­be­trag aus einer Geträn­ke­kas­se. In der ande­ren Fir­ma durch­such­ten die Täter die Spin­de im Umklei­de­raum und anschlie­ßend die Büro­räu­me. Auch hier lie­ßen sie Bar­geld in Höhe von etwa 300 Euro mit­ge­hen. Bei ihrem Die­bes­zug hin­ter­lie­ßen die Ein­bre­cher Schä­den in Höhe von meh­re­ren tau­send Euro.

Zwei Ver­letz­te nach Zusam­men­stoß von Motor­rä­dern

Ein schwer­ver­letz­ter Motor­rad­fah­rer, eine leicht­ver­letz­te Mit­fah­re­rin und Schä­den in Höhe von 7000 Euro sind die Bilanz eines Ver­kehrs­un­falls auf der Len­schei­der Stra­ße bei Fin­nen­trop – Rönk­hau­sen. Ein 21-jäh­ri­ger Motor­rad­fah­rer aus Hemer befuhr am Sonn­tag gegen 13.45 Uhr die Ver­län­ge­rung der Len­schei­der Stra­ße in Rich­tung Wil­de Wie­se. Auf Grund zu hoher, unan­ge­pass­ter Geschwin­dig­keit ver­lor er außer­orts in einer schar­fen Rechts­kur­ve die Gewalt über sein Zwei­rad, kam zu Fall und rutsch­te auf den Gegen­fahr­strei­fen. Hier kol­li­dier­te er mit einem ent­ge­gen­kom­men­den 45-jäh­ri­gen Motor­rad­fah­rer aus Wit­ten. Der 45-Jäh­ri­ge stürz­te mit sei­ner 27-jäh­ri­gen Sozia und rutsch­te in den Böschungs­gra­ben. Er erlitt bei dem Sturz schwe­re, sei­ne Mit­fah­re­rin leich­te Ver­let­zun­gen. Ein wei­te­rer nach­fol­gen­der 48-jäh­ri­ger Krad­fah­rer aus Hei­li­gen­haus stürz­te eben­falls, blieb aber glück­li­cher­wei­se unver­letzt. Die bei­den Ver­letz­ten wur­den mit einem Ret­tungs­wa­gen in ein Kran­ken­haus gefah­ren. Die drei erheb­lich beschä­dig­ten Motor­rä­der waren nicht mehr fahr­be­reit und muss­ten von der Unfall­stel­le abtrans­por­tiert wer­den.

Ein­bruch in Restau­rant- und Geschäfts­ge­bäu­de

In der Nacht auf Sonn­tag bra­chen unbe­kann­te Täter in einen Restau­rant­be­trieb und ein benach­bar­tes Büro­ge­bäu­de an der Fin­nen­tro­per Stra­ße in Atten­dorn ein. Die Ein­bre­cher hebel­ten die Fens­ter bei­der Objek­te auf und stie­gen in das Gebäu­de ein. Aus dem Büro­trakt ent­wen­de­ten sie Wech­sel­geld aus meh­re­ren Kas­sen in Höhe von eini­gen hun­dert Euro und meh­re­re Jute­säck­chen mit der Auf­schrift „Deut­sche Bun­des­bank“ mit Klein­geld in Form von 1- und 2‑Cent-Stü­cken.

 

Bereich Olpe / Drol­s­ha­gen / Wen­den

Metall­die­be erbeu­ten Kup­fer­guss­tei­le

Bis­lang unbe­kann­te Täter dran­gen am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de in eine metall­ver­ar­bei­ten­de Fir­ma an der Olper Hüt­te ein. Die Täter stie­gen durch das Ent­fer­nen der Ple­xi­glas­schei­be eines Roll­to­res in das Gebäu­de und gelang­ten über wei­te­re auf­ge­bro­che­ne Türen in eine Fer­ti­gungs­hal­le. Aus der Hal­le ent­wen­de­ten sie ca. 400 Kilo­gramm Kup­fer­guss­tei­le im Wert von etwa 2000 Euro.

Auto­fah­rer nach Zusam­men­stoß leicht ver­letzt

Ein 26-jäh­ri­ger Auto­fah­rer erlitt am Sonn­tag­abend bei einem Ver­kehrs­un­fall auf der Kimi­cker Stra­ße in Olpe leich­te Ver­let­zun­gen. Ein 42-jäh­ri­ger Auto­fah­rer war zuvor gegen 18 Uhr von der Para­cel­sus­stra­ße in die Kimi­cker Stra­ße abge­bo­gen und war beim Abbie­gen mit dem ent­ge­gen­kom­men­den 26-Jäh­ri­gen zusam­men­ge­sto­ßen. Beim Auf­prall ver­letz­te er sich leicht und begab sich selb­stän­dig in ärzt­li­che Behand­lung. An den bei­den Fahr­zeu­gen ent­stan­den Blech­schä­den in Höhe von etwa 7000 Euro.

Scha­fe gestoh­len

Am Sonn­tag­abend erstat­te­te ein 34-jäh­ri­ger Schaf­be­sit­zer Straf­an­zei­ge wegen des Dieb­stahls von drei Läm­mern. Unbe­kann­te Die­be hat­ten zwi­schen Sams­tag- und Sonn­tag­abend drei Läm­mer ohne Ohr­mar­ken im Alter von sechs, acht und zwölf Wochen von sei­ner Wei­de an der Land­stra­ße L 342 bei Rothe­müh­le gestoh­len. Die bei­den jün­ge­ren Tie­re haben eine hel­le Fär­bung mit dunk­le­ren Gesich­tern, das älte­re Tier ist hell und braun gescheckt. Hin­wei­se auf die Tier­die­be erbe­ten an die Poli­zei Olpe unter Tele­fon 02761/92690 oder jede ande­re Poli­zei­dienst­stel­le!

Van­da­len an Teich­an­la­ge

Unbe­kann­te Die­be such­ten am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de eine Fischer­hüt­te mit einer Teich­an­la­ge im Wald­ge­biet Hüh­ner­sei­fen bei Rothe­müh­le auf. Die Täter bra­chen die Ein­gangs­tür der Hüt­te auf, tran­ken meh­re­re Fla­schen Bier und ent­wen­de­ten einen Ben­zin­ra­sen­mä­her, sechs Angel­ru­ten sowie einen Cam­ping­ko­cher. An der Teich­an­la­ge beschä­dig­ten sie einen Trep­pen­hand­lauf und ris­sen über einen Teich gespann­te Schnü­re ab, die Fisch­rei­her vom Fischen abhal­ten sol­len. Die Van­da­len lie­ßen eine blaue Jacke am Tat­ort zurück, die von der Poli­zei sicher­ge­stellt wur­de. Dem 44-jäh­ri­gen Geschä­dig­ten ent­stan­den Schä­den in Höhe von etwa 1000 Euro.

Motor­raum aus­ge­brannt

Ein 21-jäh­ri­ger Auto­fah­rer befuhr mit sei­nem Pkw die Stader Stra­ße in Olpe – Sta­de, als das Licht plötz­lich fla­cker­te. Er hielt sei­nen Wagen sofort am Fahr­bahn­rand an, als Flam­men aus Rich­tung der Peda­le und der Mit­tel­kon­so­le in den Innen­raum schlu­gen. Über Not­ruf ver­stän­dig­te er sofort die Feu­er­wehr, die den Pkw löschen konn­te. Am Pkw brann­te der Motor­raum aus, es ent­stand Sach­scha­den in Höhe von 6000 Euro.

Bereich Len­ne­stadt / Kirch­hun­dem

Pkw aus­ge­brannt

Am Sonn­tag­mor­gen bemerk­te ein 45-jäh­ri­ger Auto­fah­rer auf der Fahrt durch Wür­ding­hau­sen, dass sein Wagen selt­sam ruckel­te. Am Orts­ein­gang von Albaum sah er plötz­lich Qualm am rech­ten Fahr­zeug­heck auf­stei­gen und hielt sei­nen Wagen an. Beim Aus­stei­gen muss­te er fest­stel­len, dass es im Bereich des Rad­kas­tens brann­te. Nach­dem eige­ne Lösch­ver­su­che fehl­schlu­gen, alar­mier­te er die Feu­er­wehr. Trotz schnel­len Ein­grei­fens der Feu­er­wehr brann­te der Pkw im Wert von etwa 3000 Euro kom­plett aus.