Hund nach „Face­book-Fahn­dung” wie­der bei Eigen­tü­me­rin

22. Januar 2013
von Redaktion

Bad Sas­sen­dorf (Kreis Soest)  Am Mon­tag­nach­mit­tag, gegen 14.00 Uhr, geht eine 44-jäh­ri­ge Bad Sas­sen­dor­fe­rin mit ihrem Hund zum Ein­kau­fen in ein Lebens­mit­tel­ge­schäft in der Gar­ten­stra­ße. Ihren Hund leint sie vor dem Geschäft an. Nach­dem sie die Ein­käu­fe erle­digt hat, muss sie fest­stel­len, dass ihr Hund nicht mehr vor dem Geschäft auf sie war­tet. Er ist spur­los ver­schwun­den. Die Nich­te der Hun­de­be­sit­ze­rin stellt ein Bild des Hun­des mit einem Fahn­dungs­auf­ruf  bei Face­book ein. Bereits eine Stun­de spä­ter mel­det sich eine Zeu­gin, die erklärt, dass sie die­sen Hund in Beglei­tung eines Man­nes an der Säl­zer­schu­le in Bad Sas­sen­dorf gese­hen hat. Die Hun­de­be­sit­ze­rin begibt sich mit meh­re­ren Bekann­ten zur Säl­zer­schu­le, und kann den Mann antref­fen, in des­sen Beglei­tung sich tat­säch­lich der gesuch­te Hund befin­det. Der Mann gibt an, dass er den Hund gefun­den habe. Da sich die Hun­de­hal­te­rin sicher ist, den Hund so ange­bun­den zu haben, dass ein Los­rei­ßen nicht mög­lich war, wird die Aus­sa­ge des Man­nes als Schutz­be­haup­tung gewer­tet. Von dem Mann wird mit dem Han­dy ein Foto gemacht. Die­ses wird bei der Anzei­ge­n­er­stat­tung auf der Soes­ter Poli­zei­wa­che der auf­neh­men­den Beam­tin gezeigt. Der Mann ist bei der Poli­zei kein Unbe­kann­ter und wird sofort iden­ti­fi­ziert. Gegen den 28-jäh­ri­gen Tat­ver­däch­ti­gen, der eben­falls in Bad Sas­sen­dorf wohnt, wird ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen Dieb­stahls ein­ge­lei­tet. (fm)