Betrü­ger erbeu­ten mit Vor­täu­schung einer Not­si­tua­ti­on Bar­geld und Schmuck

6. August 2021
von Redaktion
Arns­berg. In Neheim konn­ten Betrü­ger am Mon­tag und Diens­tag Bar­geld und Schmuck erbeu­ten. Gegen­über einer Senio­rin aus Neheim täusch­ten sie eine Not­si­tua­ti­on inner­halb der Fami­lie vor. Angeb­lich sei­en Ange­hö­ri­ge in einen Ver­kehrs­un­fall ver­wi­ckelt und bräuch­ten nun Geld oder Wert­ge­gen­stän­de um die Repa­ra­tu­ren zu bezahlen.
Durch geschick­te Gesprächs­füh­rung gelang es den Tätern die Frau zur Her­aus­ga­be von Bar­geld und Schmuck zu bewe­gen. Das Geld wur­de am Mon­tag, der Schmuck am Diens­tag abge­holt. Den Abho­ler beschreibt sie als Mann mit sta­bi­ler kor­pu­len­ter Sta­tur und dun­kel gekräu­sel­ten Haa­ren. Er hat­te einen dunk­len Drei-Tage-Bart und süd­län­di­sches Aus­se­hen. Er trug ein T‑Shirt. Gese­hen wur­de der Mann am Mon­tag gegen 14.30 Uhr und am Diens­tag gegen 13.00 Uhr im Litau­en­ring. Hin­wei­se rich­ten sie bit­te an die Poli­zei­wa­che in Arns­berg unter der 02932 / 90 200.

Opfer wer­den raf­fi­niert getäuscht

Raf­fi­nier­te Trick­be­trü­ger schre­cken vor nichts zurück. Immer wie­der warnt die Poli­zei vor sol­chen Betrü­gern, die es gera­de auf älte­re Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­ger abge­se­hen haben und sich immer wie­der neue Tat­be­ge­hungs­wei­sen ein­fal­len las­sen, um ihr Opfer zu täu­schen. Die Masche: Älte­re Damen wer­den ange­ru­fen. Geschick­te Gesprächs­füh­rung lässt die Ange­ru­fe­nen anneh­men, mit einem Ver­wand­ten (Enkel, Nef­fe etc.) zu tele­fo­nie­ren, der sich gera­de in finan­zi­el­len Schwie­rig­kei­ten befin­det. Die Ange­ru­fe­nen wer­den um oft­mals gro­ße Geld­be­trä­ge gebe­ten, die durch einen guten Bekann­ten des Ver­wand­ten unter Mit­tei­lung eines ver­ein­bar­ten Stich­worts abge­holt werden.
Die Poli­zei rät:
   – Hin­ter­fra­gen Sie den Anru­fer. Han­delt es sich wirk­lich um einen Ver­wand­ten? – Ver­ein­ba­ren sie bei Zwei­feln einen Rück­ruf. – Set­zen Sie ande­re nahe Ange­hö­ri­ge in Kennt­nis. – Las­sen Sie sich nicht durch net­tes Auf­tre­ten oder freund­li­che Gesprächs­füh­rung blen­den – blei­ben Sie miss­trau­isch. – Ver­mei­den Sie in jedem Fall über­eil­te finan­zi­el­le Aktio­nen. – Scheu­en Sie sich nicht, die Poli­zei zu benachrichtigen.
(Quel­le: Kreis­po­li­zei­be­hör­de Hochsauerlandkreis)