Wind­kraft­an­la­ge: Kreis hat kei­ne Beden­ken

20. Dezember 2012
von Redaktion

Im Nach­rodt-Wib­lingwer­der Orts­teil Veser­de kann aus Umwelt­ge­schichts­punk­ten eine wei­te­re Wind­kraft­an­la­ge gebaut wer­den. Das teilt der Mär­ki­sche Kreis mit. Eine Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung sei nicht erfor­der­lich. Die Fir­ma Weid­busch GmbH & Co. KG, Mönig­stra­ße 13, 59457 Werl, beab­sich­tigt, in Nach­rodt-Wib­lingwer­de, im Orts­teil Veser­de, eine Wind­ener­gie­an­la­ge zu errich­ten und zu betrei­ben. Dazu hat­te sie einen Antrag auf Geneh­mi­gung bei der Unte­ren Umwelt­schutz­be­hör­de des Krei­ses gestellt. Der Antrag umfasst die Errich­tung und den Betrieb einer Wind­ener­gie­an­la­ge vom Typ Ener­con E‑53 mit einer Na-ben­hö­he von 73,25 Metern und einer Gesamt­hö­he von 99,70 Metern.
 
Das Vor­ha­ben bedarf einer Geneh­mi­gung nach §§ 4/6 des Geset­zes zum Schutz vor schäd­li­chen Umwelt­ein­wir­kun­gen durch Luft­ver­un­rei­ni­gun­gen, Geräu­sche, Erschüt­te­rung und ähn­li­che Vor­gän­ge nach Bun­des-Immis­si­ons­schutz­ge­setz. Die Bewer­tung auf­grund der über­schlä­gi­gen Prü­fung der vor­ge­leg­ten Antrags­un­ter­la­gen, eige­ner Ermitt­lun­gen und der für die Ent­schei­dung maß­geb­li­chen Rechts- und Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten ergab, dass durch das Vor­ha­ben kei­ne erheb­li­chen nach­tei­li­gen Aus­wir­kun­gen auf die Umwelt ent­ste­hen kön­nen.
 
Da bereits zwei Wind­ener­gie­an­la­gen im Ein­wir­kungs­be­reich des geplan­ten Stand­or­tes vor­han­den sei­en, sei die neue Anla­ge die­sen zuzu­ord­nen, so der Kreis. Das Vor­ha­ben bedarf somit kei­ner Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung. Die Ent­schei­dungs­grün­de lie­gen beim Mär­ki­schen Kreis als unte­re Umwelt­schutz­be­hör­de, Heed­fel­der Stra­ße 45, 58509 Lüden­scheid, Zim­mer 519, aus und kön­nen dort wäh­rend der Dienst­stun­den ein­ge­se­hen wer­den. Wei­te­re Aus­künf­te erteilt Rein­hard Kret­sch­mer unter der Ruf­num­mer 02351/966‑6370.