Umla­de­sta­ti­on län­ger in Betrieb

21. Februar 2013
von Redaktion

Ein­stim­mig ver­ab­schie­de­ten die Mit­glie­der des Aus­schus­ses für Abfall­wirt­schaft, Umwelt­schutz und Pla­nung des Mär­ki­schen Krei­ses in ihrer jüngs­ten Sit­zung die Haus­halts­an­sät­ze für den Etat 2013, soweit sie in ihrem Zustän­dig­keits­be­reich lie­gen. Dis­kus­sio­nen gab es nur bei weni­gen Einzelpositionen.
Ein Bei­spiel war die Strei­chung des Zuschus­ses für den För­der­ver­ein Natur­schutz MK. Die Begrün­dung dafür lie­fer­te Kreis­di­rek­to­rin Bar­ba­ra Dienstel-Küm­per. Die 5.400 Euro sei­en bis­her aus dem Auf­kom­men der Jagd­steu­er finan­ziert wor­den. Der Kreis neh­me aber in die­sem Jahr kei­ne Jagd­steu­er mehr ein.
 
Län­ger als geplant soll die Umla­de-Infra­struk­tur im Ein­gangs­be­reich der Depo­nie Lüden­scheid-Klein­leif­ring­hau­sen in Betrieb blei­ben. Das teil­te die Ver­wal­tung den Aus­schuss-Mit­glie­dern mit. Ursprüng­lich soll­ten die Still­le­gungs­ar­bei­ten der Depo­nie bis Ende 2016 abge­schlos­sen sein. Auf­grund des güns­ti­gen Stand­or­tes, vor allem für das süd­li­che Kreis­ge­biet, und der vor­han­de­nen Infra­struk­tur möch­te der Kreis die Umla­de­tä­tig­kei­ten befris­tet bis 2020 fort­set­zen. Bei der Bezirks­re­gie­rung Arns­berg wer­de ein ent­spre­chen­der Antrag eingereicht.
 
Die Ver­wal­tung leg­te den Kreis­po­li­ti­kern auch einen umfas­sen­den Bericht zum Regio­na­le-Pro­jekt „Ein Kreis packt aus“, das im Dezem­ber vom Regio­na­le-Aus­schuss ein­stim­mig den drit­ten Stern erhal­ten hat­te. Für die Umset­zung ein­zel­ner Maß­nah­men in die­sem Jahr hat der Kreis für sei­nen Finan­zie­rungs­an­teil 170.000 Euro in den Haus­halt ein­ge­stellt. Mit ins­ge­samt 62.000 Euro unter­stütz­te der Kreis im ver­gan­ge­nen Jahr die Ent­fich­tung und Wie­der­auf­fors­tung von ins­ge­samt 40 Hekt­ar mit stand­ort­ge­rech­ten Laub­höl­zern. Das Geld stammt aus Aus­gleichs­zah­lun­gen, die Wald­be­sit­zer zu leis­ten haben, wenn Ersatz­maß­nah­men für Ein­grif­fe nach Natur- und Land­schafts­ge­setz NRW nicht mög­lich sind. Unter sie­ben Kilo­me­ter Fließ­ge­wäs­sern konn­te damit eine öko­lo­gi­sche Auf­wer­tung erreicht wer­den. Dort sind jetzt neben dem Feu­er­sa­la­man­der auch wie­der vie­le sel­te­ne Tier- und Pflan­zen­ar­ten ansäs­sig geworden.