Minis­ter Gro­schek legt Grund­stein zum Burg­auf­zug in Altena

8. März 2013
von Redaktion

Landrat Thomas Gemke (links) und Bauminister Michael Groschek bei der Baustellenbesichtigung auf Burg Altena, Foto Sensen/Märkischer Kreis

Land­rat Tho­mas Gemke (links) und Bau­mi­nis­ter Micha­el Gro­schek bei der Bau­stel­len­be­sich­ti­gung auf Burg Alte­na, Foto Sensen/​Märkischer Kreis


Mär­ki­scher Kreis.(pmk) . Den offi­zi­el­len Grund­stein zum Burg­auf­zug in Alte­na set­zen am Mitt­woch, 06. März, Micha­el Gro­schek, Minis­ter für Minis­ter für Bau­en, Woh­nen, Stadt­ent­wick­lung und Ver­kehr des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len, Bür­ger­meis­ter Dr. Andre­as Hol­lstein und Land­rat Tho­mas Gemke. Dabei ver­senk­ten sie eine Kup­fer­plom­be gefüllt mit zwei aktu­el­len Zei­tun­gen, ein paar Mün­zen und einer, von allen Bau­be­tei­lig­ten unter­schrie­be­nen Urkun­de in den Burg­stol­len. Minis­ter Gro­schek nahm sich viel Zeit und ließ sich das Pro­jekt des inter­ak­ti­ven Edu­tain­ment-Auf­zugs am Modell ein­ge­hend von Archi­tekt Klaus Hol­len­beck erklä­ren, bevor er den Fort­schritt der Boh­run­gen zunächst im Stol­len und danach auf der Burg Alte­na in Augen­schein nahm. Dabei genoss er das Ambi­en­te der Höhen­burg und die Aus­sicht ins Len-netal sichtlich.
Der für Stadt­ent­wick­lung zustän­di­ge Minis­ter sag­te dem Regio­na­le-Pro­jekt „Wir holen die Burg ans Len­neufer“ bei kon­se­quen­ter, tou­ris­ti­scher Ver­mark­tung eine mit dem Gaso­me­ter in Ober­hau­sen „ver­gleich­ba­re gran­dio­se Zukunft“ vor­aus. Aner­ken­nen­de Wor­te fand Gro-schek für die Men­ta­li­tät der Alte­na­er trotz der durch den Struk­tur­wan­del weg­bre­chen­den Arbeits­plät­ze und Bevöl­ke­rungs­zah­len nicht zu jam­mern, son­dern par­tei­über­grei­fend nach kon­kre­ten stadt­pla­ne­ri­schen Lösun­gen zu suchen und Hand­lungs­kon­zep­te umzu­set­zen, getreu der alten Stei­ger­tu­gend: „Schöpp, schöpp und quatsch nich!” Der Minis­ter ver­sprach, sich bei Bahn­chef Rüdi­ger Gru­be für die zügi­ge Bahn­hofs­um­ge­stal­tung in Alte­na einzusetzen.
Dr. Andre­as Hol­lstein berich­te­te, dass der Bau­fort­schritt des Burg­auf­zugs im Zeit- und Kos-ten­rah­men bleibt. Bis Dezem­ber 2013 soll das 5,7 Mil­lio­nen Euro schwe­re Regio­na­le-Pro­jekt fer­tig sein. Es wird zu 90 Pro­zent aus För­der­mit­teln der EU- und des Lan­des NRW finan­ziert. Fünf Pro­zent trägt der Mär­ki­sche Kreis als Eigen­tü­mer der Burg Alte­na. Der Eigen­an­teil der Stadt wird vom regio­na­len Ener­gie­ver­sor­ger Ener­vie gesponsert.
Der Auf­zug durch den Burg­berg soll eine Ver­bin­dung schaf­fen zwi­schen der Stadt und dem tou­ris­ti­schen Leucht­turm des Mär­ki­schen Krei­ses, der Burg Alte­na mit Sitz der ‚Ers­ten Jugend­her­ber­ge der Welt’. Die Stadt Alte­na erhofft sich dadurch eine Auf­wer­tung der Fuß­gän­ger­zo­ne, eine Anbin­dung der Burg an den Bus­tou­ris­mus und vor allem mehr Touristen.
Land­rat Tho­mas Gemke (links) und Bau­mi­nis­ter Micha­el Gro­schek bei der Bau­stel­len­be­sich­ti­gung auf Burg Alte­na, Foto Sensen/​Märkischer Kreis