Lie­bes­tol­les Wild ist unterwegs

19. August 2013
von Redaktion

Lie­bes­tol­les Wild ist unterwegs

Zur­zeit kann es ver­mehrt zu Ver­kehrs­un­fäl­len durch Kol­li­sio­nen mit Wild kom­men. Dar­auf weist der Mär­ki­sche Kreis hin. Die Paa­rungs­zeit – auch Blatt­zeit genannt – der Rehe dau­ert von Juli bis Ende August. Gera­de im August ist daher im Stra­ßen­ver­kehr beson­de­re Vor­sicht gebo­ten. In die­ser Zeit kon­zen­triert sich das sonst recht scheue Wild auf die Fort­pflan­zung und ver­liert jede Vorsicht.

Zwar sind mitt­ler­wei­le an wald­rei­chen Stra­ßen Wild­war­ner in Form von CDs, Foli­en­strei­fen oder Reflek­to­ren ange­bracht wor­den um die Auto­fah­rer beson­ders auf­merk­sam zu machen und das Wild von den Stra­ßen fern­zu­hal­ten, doch tritt nach eini­ger Zeit auch hier ein gewis­ser Gewöh­nungs­ef­fekt ein, sodass die­se Maß­nah­men nicht mehr als aku­te War­nung wahr­ge­nom­men werden.

Seit über einem Jahr wer­den blaue Reflek­to­ren an den Stra­ßen­be­gren­zungs­pfäh­len instal­liert. For­schun­gen haben erge­ben, dass Rehe zwar Rot­tö­ne nicht erken­nen kön­nen, sie aller­dings eine Wahr­neh­mung für blaue Far­ben haben. Daher sol­len die blau­en Reflek­to­ren Auto­fah­rer und Wild warnen.

Des­halb ist es gera­de jetzt wich­tig, die Geschwin­dig­keit anzu­pas­sen, Brems­be­reit­schaft den Licht- und Wet­ter­ver­hält­nis­se anzu­pas­sen und die Auf­merk­sam­keit beson­ders in länd­li­chen Regio­nen wie dem Mär­ki­schen Kreis selbst­ver­ständ­lich auf die Stra­ße und deren angren­zen­de Flä­chen wie Wald und Feld zu rich­ten, um vor­aus­schau­end Ver­kehrs­un­fäl­len ent­ge­gen­wir­ken zu können.