Kei­ne neu­en Durch­fall­erkran­kun­gen in Hemer Stü­be­cken und Land­hau­sen Ursa­chen wei­ter­hin unbe­kannt

1. Februar 2013
von Redaktion

Seit dem 22. Janu­ar sind beim Fach­dienst Gesund­heits­schutz und Umwelt­me­di­zin des Mär­ki­schen Krei­ses kei­ne neu­en Mel­dun­gen zu Durch­fall­erkran­kun­gen aus den Orts­tei­len Hemer Stü­be­cken und Land­hau­sen ein­ge­gan­gen. Der Fach­dienst geht daher davon aus, dass das Aus­bruchs­ge­sche­hen been­det ist.
Anfang Janu­ar bestand zunächst der Ver­dacht, dass die lokal auf­fäl­lig hohen Erkran­kun­gen, die durch den Erre­ger „Cam­py­lo­bac­ter coli” aus­ge­löst wur­den, einer ein­zi­gen Quel­le zuge­ord­net wer­den könn­ten. Aus die­sem Grund wur­de Unter­su­chungs­ma­te­ri­al von 5 Erkrank­ten zum Natio­na­len Refe­renz­zen­trum für Sal­mo­nel­len und ande­re Ent­er­i­ti­ser­re­ger am Robert Koch-Insti­tut gesandt. Dort wur­de jedoch fest­ge­stellt, dass sie unter­schied­li­chen Ursprungs sein müs­sen. Ein Nach­weis von Cam­py­lo­bac­ter coli im Trink­was­ser der betrof­fe­nen Orts­tei­le wur­de eben­falls nicht erbracht. Aus den bis­her erho­be­nen Befun­den kann daher kei­ne Ursa­che für die Häu­fung an Durch­falls­er­kran­kun­gen in Hemer benannt wer­den