Grund­be­sitz-Abga­ben­be­schei­de für 2013 wer­den ver­schickt

25. Januar 2013
von Redaktion

Iser­lohn. Fast 32.000 Grund­be­sitz-Abga­ben­be­schei­de ver­schickt der Bereich Steu­ern und Gebüh­ren der Stadt Iser­lohn in den nächs­ten Tagen an die Iser­loh­ner Grund­stücks- und Woh­nungs­ei­gen­tü­mer. Mit die­sen Beschei­den wer­den die Grund­steu­ern ein­schließ­lich Zuschlag für Stra­ßen­rei­ni­gung und Win­ter­dienst sowie die Gebüh­ren für Abfall­be­sei­ti­gung und Ent­wäs­se­rung, fest­ge­setzt.
 
Anders als noch im Vor­jahr ent­hal­ten in die­sem Jahr die Grund­be­sitz­ab­ga­ben­be­schei­de für die meis­ten Eigen­tü­mer eine Ver­rin­ge­rung der Belas­tung gegen­über dem Vor­jahr. So sin­ken die Abwas­ser­ge­büh­ren von 2,37 auf 2,23 Euro je Kubik­me­ter beim Schmutz­was­ser und von 0,69  auf 0,64 Euro je Qua­drat­me­ter beim Regen­was­ser. Die Abfall­be­sei­ti­gungs­ge­büh­ren sin­ken um durch­schnitt­lich 2,24 Pro­zent.
 
Die Grund­steu­er bleibt gegen­über 2012 unver­än­dert, wenn sich der vom Finanz­amt fest­ge­setz­te Mess­be­trag nicht erhöht. Hier weist der Bereich Steu­ern und Gebüh­ren dar­auf hin, dass die in den Steu­er­be­schei­den fest­ge­setz­te Grund­steu­er auf dem Ein­heits­wert- und Grund­steu­er­mess­be­trags­be­scheid des Finanz­am­tes beruht. An die­se Fest­set­zung ist die Stadt Iser­lohn gebun­den. Des­halb kön­nen auch Ent­schei­dun­gen in dem Grund­la­gen­be­scheid des Finanz­am­tes nur durch Anfech­tung die­ses Beschei­des und nicht durch Anfech­tung des städ­ti­schen Grund­steu­er­be­schei­des ange­grif­fen wer­den. Anträ­ge auf Ände­rung oder Auf­he­bung des Ein­heits­wert­be­schei­des müs­sen direkt an das Finanz­amt gerich­tet wer­den. Auf der städ­ti­schen Home­page unter www.iserlohn.de (Bür­ger­ser­vice / Anlie­gen von A ‑Z / Stich­wort Grund­be­sitz­ab­ga­ben) kann sich jeder über die Kal­ku­la­ti­on der Finanz­mit­tel infor­mie­ren.
 
Erfah­rungs­ge­mäß möch­ten sich in den ers­ten Tagen nach der Zustel­lung der Abga­ben­be­schei­de vie­le Grund­stücks­ei­gen­tü­mer per­sön­lich oder tele­fo­nisch mit den zustän­di­gen Sach­be­ar­bei­te­rin­nen und Sach­be­ar­bei­tern im Rat­haus in Ver­bin­dung set­zen. Die Stadt bit­tet daher um Ver­ständ­nis, falls es dabei zu län­ge­ren War­te­zei­ten kommt.