Impf­emp­feh­lung gegen Masern, Mumps, Röteln

10. Juli 2013
von Redaktion

Impf­emp­feh­lung gegen Masern, Mumps, Röteln
Mär­ki­scher Kreis. (pmk) . Der Fach­dienst Gesund­heits­schutz und Umwelt­me­di­zin des Mär­ki­schen Krei­ses weist auf die Risi­ken von man­geln­dem Impf­schutz bei den soge­nann­ten Kin­der­krank­hei­ten hin. In den letz­ten Wochen sind in Deutsch­land, auch hier in Nord­rhein-West­fa­len Masern-Neu­erkran­kun­gen, ins­be­son­de­re bei Schul­kin­dern, Jugend­li­chen und jun­gen Erwach­se­nen, auf­ge­tre­ten. Die Erkrank­ten waren nicht gegen Masern geimpft. Obwohl im Mär­ki­schen Kreis in den letz­ten Jah­ren Masern­er­kran­kun­gen nicht gemel­det wor­den sind, ist es den­noch erfor­der­lich immer wie­der an die ent­spre­chen­den Schutz­imp­fun­gen, auch gegen ande­re „Kin­der­krank­hei­ten” zu erin­nern. Nur durch Schutz­imp­fun­gen gegen Krank­hei­ten wie z. B. Masern, Mumps und Röteln kann das Infek­ti­ons- und Erkran­kungs­ri­si­ko so gering wie mög­lich gehal­ten wer­den. Durch die gän­gi­gen Kom­bi­na­ti­ons­impf­stof­fe wird mit einer Injek­ti­on gleich gegen meh­re­re Krank­hei­ten geimpft.
 
Ganz beson­ders wich­tig ist der Impf­schutz im Hin­blick auf die Urlaubs­pla­nun­gen für die Som­mer­fe­ri­en. Noch ist aus­rei­chend Zeit, bestehen­de Impflü­cken zu schlie­ßen und die Feri­en gut geschützt zu begin­nen. Vie­le Kin­der ver­brin­gen einen Teil der Feri­en in Feri­en­frei­zei­ten, Feri­en­la­gern oder Frei­zeit­camps. Bei der Viel­zahl der Kon­tak­te ist es grund­sätz­lich nicht aus­zu­schlie­ßen, dass sich Kin­der und betreu­en­de Per­so­nen ohne Immun­schutz (Imp­fung oder durch­ge­mach­te Erkran­kung) hier mit Masern anste­cken und an die­ser kei­nes­wegs harm­lo­sen „Kin­der­krank­heit” mit all Ihren Risi­ken erkran­ken. Unge­schütz­te Per­so­nen sind nicht nur beson­ders infek­ti­ons­ge­fähr­det, sie kön­nen auch zu Über­trä­gern der Infek­ti­on wer-den.
 
Aus die­sem Grund for­dert der Fach­dienst Gesund­heits­schutz und Umwelt­me­di­zin dring­lich dazu auf, die Impf­päs­se zu über­prü­fen und bestehen­de Impflü­cken auch gegen ande­re Infek-tions­krank­hei­ten schnellst­mög­lich zu schlie­ßen. Nicht geschütz­te Men­schen, die Kon­takt mit einer an Masern erkrank­ten oder erkran­kungs­ver­däch­ti­gen Per­son hat­ten, soll­ten sich sofort imp­fen las­sen (post­ex­po­si­tio­nel­le Imp­fung) und nicht unge­schützt in den Urlaub fah­ren mit der Gefahr dann am Urlaubs­ort zu erkranken.