Soes­ter Feh­de 2013 – Pro­gramm­start am Wochen­en­de Aus­stel­lung Fritz Ris­ken, Eröff­nung im St. Patro­kli­dom, Wandelkonzert

29. Juli 2013
von Redaktion

Soes­ter Feh­de 2013 – Pro­gramm­start am Wochen­en­de Aus­stel­lung Fritz Ris­ken, Eröff­nung im St. Patro­kli­dom, WandelkonzertSoester Fehde 2011

Soest. Vom 2. bis 4. August 2013 heißt die Paro­le in Soest erneut: Eine Stadt (er)lebt das Mit­tel­al­ter. Unter Betei­li­gung von 39 Mit­tel­al­ter­grup­pen und über 600 Teil­neh­mern aus 12 Natio­nen bie­tet dann die Soes­ter Feh­de den Aus­gangs­punkt für ein viel­fäl­ti­ges Pro­gramm rund um ein spek­ta­ku­lä­res Ereig­nis der regio­na­len Geschich­te mit euro­päi­schen Dimen­sio­nen. Bereits ab die­sem Wochen­en­de stim­men die ers­ten Ver­an­stal­tun­gen auf das dar­auf fol­gen­de Feh­de-Wochen­en­de ein.

„Mit einer Woche Vor­lauf zum ers­ten August­wo­chen­en­de wol­len wir als Hin­füh­rung zur Feh­de mit ver­schie­de­nen Vor­trä­gen, Kon­zer­ten, Füh­run­gen und einer Aus­stel­lung einen Bogen zwi­schen Mit­tel­al­ter und Moder­ne schla­gen” erläu­tert Dr. Frie­der Schütz vom Soes­ter Kulturforum.

Bereits am Frei­tag, dem 26. Juli beginnt die Aus­stel­lung „Scho­dü­vel – Teu­fels­trei­ben im mit­tel­al­ter­li­chen Soest” von Fritz Ris­ken im Rem­ter von St. Patro­kli Hier­bei geht der Künst­ler auf Spu­ren­su­che in Wort und Bild wäh­rend der  Soes­ter Feh­de 2013. Der Begriff Scho­dü­wel (Schau­teu­fel) bezeich­net einen alten Brauch, durch Lärm, Ver­klei­den und schreck­haf­tes Geba­ren die bösen Geis­ter der Käl­te, des Todes, des Hun­gers und der Gefahr zu ver­scheu­chen. In die­se mit­tel­al­ter­li­che Wel­ten mit äußerst skur­ri­len Bege­ben­hei­ten, die sich in Soest zuge­tra­gen haben oder haben könn­ten, will Fritz Ris­ken schmun­zelnd den Betrach­ter in far­ben­fro­hen Gemäl­den, in düs­te­ren Gra­fi­ken und ver­schro­be­nen klei­nen Skulp­tu­ren ein­tau­chen las­sen. Aus­stel­lungs­er­öff­nung: Frei­tag, 26. Juli 2013, 18 Uhr Dau­er der Aus­stel­lung: 26. Juli bis 4. August 2013 Öff­nungs­zei­ten: Di – Fr: 14 – 17 Uhr / Sa – So: 11 – 17 Uhr Die offi­zi­el­le, fest­li­che Eröff­nung im St. Patro­kli-Dom wird am Sams­tag, dem 27.07. um 11 Uhr gefei­ert. Am glei­chen Abend lädt um 19:30 Uhr ein Wan­del­kon­zert zum Rund­gang durch Soes­ter Kir­chen ein – mit Musik und Gesang aus dem 15. Jahr­hun­dert inkl. ent­spre­chen­der Jazz-Ver­to­nung. Die Ein­zel­kon­zer­te dau­ern etwa 25 Minu­ten – im Kreuz­gang viel­leicht sogar etwas län­ger: bei gepfleg­ten Geträn­ken und einer lecke­ren Gulasch­sup­pe. Der Ein­tritt kos­tet 15 Euro, Schü­ler bis 14 Jah­ren zah­len 10 Euro.

Ein wei­te­res – dies­mal sze­ni­sches –  Kon­zert „Johann von Soest” mit Trio­fio­re & Gäs­ten folgt am Sonn­tag, dem 28. Juli. Die wun­der­schö­ne his­to­ri­sche Kulis­se der Soes­ter Alt­stadt mit ihren Fach­werk­häu­sern und Grün­sand­stein­kir­chen bie­tet dabei die per­fek­te Kulis­se, wie sie sich Büh­nen­bild­ner kaum bes­ser aus­den­ken könn­ten – inklu­si­ve der wuch­ti­gen Stadt­mau­ern, vor denen der „Sturm auf die Stadt” am ers­ten August­wo­chen­en­de in einer der platz­tech­nisch größ­ten Insze­nie­run­gen bun­des­weit nach­ge­stellt wird. Sie zeigt, wie das Söld­ner­heer des Köl­ner Erz­bi­schofs ver­sucht, die wuch­ti­gen  Wall­an­la­gen der Stadt zu über­win­den. Ins­ge­samt gibt es am ers­ten August­wo­chen­en­de drei Ter­mi­ne: Frei­tag um 18:30 Uhr, Sams­tag, um 16:30 Uhr und Sonn­tag um 16 Uhr. Der Ein­tritt kos­tet pro Per­son 10 Euro. Ein­lass ist ab 6 Jah­ren. Tickets (für Steh­tri­bü­nen) sind bun­des­weit über alle CTS-Vor­ver­kaufs­stel­len (Stadt­hal­le Soest und Soes­ter Anzei­ger) sowie über der Tou­rist Infor­ma­ti­on Soest und die Soes­ter Stadt­hal­le erhältlich.

Ein wei­te­rer Höhe­punkt ist der fest­li­che Ein­zug des Her­zogs Johann von Kle­ve mit anschlie­ßen­der Hul­di­gungs­sze­ne am Sams­tag, dem 3. Augst um 13 Uhr.

Wäh­rend am Fuß des Stadt­walls, wie­der Heer­la­ger und Lager­le­ben zu besich­ti­gen sind, war­ten auf die Besu­cher in der Alt­stadt mehr Gauk­ler und Musi­kan­ten als beim letz­ten Mal und bie­ten Spiel, Spaß und Unter­hal­tung für die gan­ze Familie.

Auf drei Büh­nen und vier wei­te­ren Spiel­flä­chen auf Stra­ßen und Plät­zen der Alt­stadt wer­den Spiel­sze­nen und klei­ne Thea­ter­stü­cke auf­ge­führt, unter­hal­ten Musik- und Tanz­grup­pen sowie Akro­ba­ten ihr Publi­kum mit unge­wöhn­li­chen Dar­bie­tun­gen für Augen und Ohren. Dass dabei auch schon mal die Zuschau­er mit ein­be­zo­gen wer­den, ver­steht sich von selbst. Die Akti­vi­tä­ten im Her­zen der Alt­stadt wur­den ver­dich­tet und die Innen­stadt wird dies­mal ver­stärkt als beglei­ten­de Spiel- und Insze­nie­rungs­flä­che für den gro­ßen Sturm auf die Stadt mit Thea­ter­sze­nen mit einbezogen.

Kar­ten­vor­ver­kauf: Tickets sind bei der Tou­rist Infor­ma­ti­on Soest und der Soes­ter Stadt­hal­le erhält­lich, die Kar­ten für den „Gro­ßen Sturm auf die Stadt von Juli 1447” zusätz­lich und bun­des­weit über alle CTS-Vor­ver­kaufs­stel­len. Online-Bestel­lun­gen über fs@​friederschuetz.​de.

Das kom­plet­te Pro­gramm der Soes­ter Feh­de im Detail gibt’s im Inter­net unter www​.soes​ter​feh​de​.de und www​.face​book​.com/​s​o​e​s​t​e​r​.​f​e​hde .

Ein Pro­gramm-Fly­er ist erhält­lich bei: Tou­rist Infor­ma­ti­on Soest, Teichs­müh­len­gas­se 3, 59494 Soest Tele­fon 02921–663500 50 / Fax 02921–663500 99 willkommen@​soest.​de Schirm­herr der Soes­ter Feh­de 2013: Dr. Wolf­gang Kirsch, Direk­tor des Land­schafts­ver­ban­des Westfalen-Lippe