Pfef­fer­spray führ­te zu Groß­ein­satz

16. Januar 2013
von Redaktion

Soest  Am 18. Dezem­ber 2012 kam es in der Cla­ren­bach­schu­le zu einem Gross­ein­satz von Poli­zei und Ret­tungs­kräf­ten. Etli­che Schü­ler und Leh­rer hat­ten über Rei­zun­gen der Atem­we­ge geklagt. Das betrof­fe­ne Gebäu­de wur­de geräumt. Zunächst war nicht klar, wel­ches Mit­tel die Atem­wegs­rei­zun­gen ver­ur­sacht haben könn­te. Die Ermitt­lun­gen des Kom­mis­sa­ri­ats in Soest sind jetzt abge­schlos­sen. Nach­dem alle Zeu­gen ver­nom­men wor­den sind, hat sich der Ver­dacht gegen einen 15-jäh­ri­gen Schü­ler der Cla­ren­bach­schu­le erhär­tet. Er steht unter drin­gen­dem Ver­dacht kurz vor Beginn der ers­ten gro­ßen Pau­se im Flur des Gebäu­des Pfef­fer­spray oder soge­nann­tes Tier­ab­wehr­spray ver­sprüht zu haben. Als alle Schü­ler und Leh­rer durch den Flur gin­gen, atme­ten sie die ver­un­rei­nig­te Luft ein, und es kam in der Fol­ge zu Reiz­hus­ten und Atem­not bei eini­gen Per­so­nen. Fol­ge­rich­tig wur­de dann durch die Schul­lei­tung die Räu­mung des Gebäu­des ver­an­lasst und die Ret­tungs­kräf­te alar­miert. Der Schü­ler muss sich nun wegen gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung in meh­re­ren Fäl­len straf­recht­lich verantworten.(fm)