Unter­su­chun­gen im Bau­ge­biet Atten­dorn-Dün­sche­de

24. Mai 2013
von Redaktion

Nach Hin­weis auf erhöh­te Blei- und Cad­mi­um-Wer­te reagiert die Han­se­stadt Atten­dorn (Kreis Olpe) unver­züg­lich

Die Hansestadt Attendorn hat von der Unteren Bodenschutzbehörde des Kreises Olpe einen Hinweis auf erhöhte Blei- und Cadmium-Werte in Bodenaushub aus dem Neubaugebiet in Dünschede erhalten, deren Ursache derzeit noch unbekannt ist.

Die Han­se­stadt Atten­dorn hat von der Unte­ren Boden­schutz­be­hör­de des Krei­ses Olpe einen Hin­weis auf erhöh­te Blei- und Cad­mi­um-Wer­te in Boden­aus­hub aus dem Neu­bau­ge­biet in Dün­sche­de erhal­ten, deren Ursa­che der­zeit noch unbe­kannt ist.

Die Han­se­stadt Atten­dorn hat von der Unte­ren Boden­schutz­be­hör­de des Krei­ses Olpe einen Hin­weis auf erhöh­te Blei- und Cad­mi­um-Wer­te in Boden­aus­hub aus dem Neu­bau­ge­biet in Dün­sche­de erhal­ten, deren Ursa­che der­zeit noch unbe­kannt ist.

Wegen der Über­schrei­tung der Prüf­wer­te hat die Han­se­stadt Atten­dorn unver­züg­lich reagiert und ein umfang­rei­ches Unter­su­chungs­pro­gramm in Auf­trag gege­ben. Das Insti­tut für Umwelt-Ana­ly­se aus Bie­le­feld soll als öffent­lich bestell­te Sach­ver­stän­di­ge eine aus­sa­ge­kräf­ti­ge Gesamt­un­ter­su­chung des Bau­ge­bie­tes vor­neh­men. Die­se Unter­su­chung hat ins­be­son­de­re auch die Ziel­set­zung, die Ursa­che für die erhöh­ten Belas­tun­gen her­aus­zu­fin­den, die sich der­zeit offen­bar auf einen geo­ge­nen (natur­be­ding­ten) Hin­ter­grund zurück­füh­ren las­sen. Neben der Ergrün­dung der Belas­tungs­quel­le sol­len auch die Wer­te in den unter­schied­li­chen Boden­ho­ri­zon­ten erforscht wer­den. Da bei einem Bau­grund­stück ins­be­son­de­re der Ober­bo­den von Bedeu­tung ist, wird der Ober­bo­den jedes Bau­grund­stü­ckes auf Schad­stof­fe unter­sucht.

In einer ers­ten Stel­lung­nah­me erklär­te Bür­ger­meis­ter Wolf­gang Hil­le­ke: „Die Nach­richt der Unte­ren Boden­schutz­be­hör­de hat uns voll­kom­men über­rascht getrof­fen. Wir wer­den alles tun, um den Sach­ver­halt schnellst­mög­lich auf­zu­klä­ren. Dar­über hin­aus wer­den wir mit allen, die im Bau­ge­biet Dün­sche­de bereits ein Grund­stück von uns erwor­ben haben, ein per­sön­li­ches Gespräch füh­ren, um über die nun anste­hen­den Maß­nah­men zu infor­mie­ren.“

Vor­ab hat die Han­se­stadt Atten­dorn alle Grund­stücks­ei­gen­tü­mer und Bau­wil­li­gen des Bau­ge­bie­tes Dün­sche­de in einem Anschrei­ben über den aktu­el­len Sach­stand infor­miert.

Für Rück­fra­gen steht Atten­dorns Umwelt­schutz­be­auf­trag­ter Mar­tin Plü­ckebaum zur Ver­fü­gung, Tel. 02722/64–311, E‑Mail m.plueckebaum@attendorn.org.