Vier Ver­an­stal­tun­gen – Freun­des­krei­ses Klos­ter Brun­nen e.V.

19. Juli 2016
von Redaktion

Vier Ver­an­stal­tun­gen im 200. Todes­jahr des Orgel­bau­ers Johann Georg From­me (1738–1816)
OrgelKlosterBrunnenAH130623Sun­dern. Der Freun­des­kreis Klos­ter Brun­nen e. V. erin­nert an das 200. Todes­jahr des Soes­ter Orgel­bau­ers Johann Georg From­me (1738–1816). From­me wur­de in der Pau­li­kir­che getauft und hat­te sei­ne Werk­statt in der Ulri­cher Stra­ße 1. Er bau­te im 18. und zum Beginn des 19. Jahr­hun­derts Orgeln in der Soes­ter Bör­de, vor allem aber im Sauer­land.
In der heu­ti­gen Stadt Mesche­de sind zwei From­me-Orgeln zu nen­nen, näm­lich in Evers­berg, erbaut 1765, und in Remb­linghau­sen, erbaut von 1779 bis 1781. Erhal­ten sind zwar nur die Gehäu­se, aber ein guter Orgel­bau­er kann aus einem vor­han­de­nen Gehäu­se etwa den musi­ka­li­schen Bestand rekon­stru­ie­ren. Hier fin­den die Kon­zer­te auch in Ver­bin­dung mit dem Mesche­der Orgel­som­mer statt, der von Ulrich Hen­ges­bach betreut wird. Zwei renom­mier­te Orga­nis­ten aus der Regi­on sind zu hören. In St. Johan­nes Evan­ge­list Evers­berg spielt am Sonn­tag, den 7. August 2016 um 20 Uhr Wolf­gang Blo­me (Sun­dern). Am Sonn­tag, den 14. August spielt  um 20 Uhr Ange­li­ka Ritt-Appel­hans aus Arns­berg in St. Jako­bus Remb­linghau­sen.
From­mes am bes­ten erhal­te­ne Orgel steht in der ehe­ma­li­gen Kapu­zi­ner­kir­che in Sun­dern-Klos­ter Brun­nen, sie wur­de 1801 vom Reichs­frei­herrn Fried­rich Leo­pold von Fürs­ten­berg zu Her­drin­gen gestif­tet. Ihre beson­de­re Bedeu­tung liegt dar­in, dass das Gehäu­se und die Balg­an­la­ge kom­plett und von ihren zehn Regis­tern acht im Ori­gi­nal erhal­ten sind. In Klos­ter Brun­nen fin­det das Jubi­lä­ums­kon­zert am Sonn­tag, den 25. Sep­tem­ber 2016 um 17 Uhr statt. Die Orgel spielt Dr. Wolf Kalipp (Soest/Hannover) mit Wer­ken von Sweelinck, Fres­co­bal­di und Pachel­bel. Er hält auch einen Vor­trag mit Licht­bil­dern mit dem The­ma „Hom­mage an Johann Georg From­me, Orgel­bau­er aus Soest“. Ein Besuch die­ser drei genann­ten Sauer­land­kir­chen lohnt auch wegen der ein­drucks­vol­len baro­cken bzw. spät­ba­ro­cken Innen­aus­stat­tung. Der Ein­tritt ist frei, um eine Spen­de wird gebe­ten
In Soest küm­mert sich der Hei­mat- und Geschichts­ver­ein um den bedeu­ten­den Sohn der Stadt. In der Kir­che Maria zur Höhe (Hoh­ne­kir­che) spricht Dr. Wolf Kalipp am Sonn­tag, dem 13. Novem­ber 2016 um 17.00 Uhr über Leben und Wir­ken von Johann Georg From­me. Dazu gibt es musi­ka­li­sche Bei­spie­le. Wie in vie­len ande­ren Kir­chen in Soest war Johann Georg From­me, zuletzt auch sein Sohn Niko­laus From­me, von 1773 bis 1828 in der Hoh­ne­kir­che tätig.
Bild: His­to­ri­sche Orgel Klos­ter Brun­nen, Johann Georg From­me 1801
Foto: Ans­gar Hoff­mann