Ver­kauf der Her­tie-Immo­bi­lie: „Neue“ Innen­stadt nimmt Stück für Stück Form an

11. Januar 2013
von Redaktion

Mesche­de. (Hoch­sauer­land) Die „neue“ Mesche­der Innen­stadt nimmt immer wei­ter Form an: Der Ver­kauf der frü­he­ren Her­tie-Immo­bi­lie an den Müns­te­ra­ner Inves­tor Hubert Böving­loh sei ein ent­schei­den­der Schritt, um Mesche­de als Ein­kaufs­stand­ort noch attrak­ti­ver zu machen, so Mesche­des Bür­ger­meis­ter Uli Hess. Es sei über­aus erfreu­lich, dass die „Wie­der­be­le­bung“ des Kauf­hau­ses nach vier Jah­ren mit zum Teil über­aus zähen Ver­hand­lun­gen nun in die Tat umge­setzt wer­den kön­ne. Aus­drück­lich dankt Uli Hess Inves­tor Hubert Böving­loh für des­sen „lan­gen Atem“ sowie die Hart­nä­ckig­keit bei der Rea­li­sie­rung des Ver­kaufs: „Herr Böving­loh hat immer zu die­sem Pro­jekt und zur Stadt Mesche­de gestan­den – und umge­kehrt ist das auch der Fall.“ Des­halb wer­de die Stadt­ver­wal­tung dem neu­en Besit­zer jede nur mög­li­che Unter­stüt­zung bei der Umset­zung sei­nes Vor­ha­bens zukom­men las­sen.

Auf­grund der kom­pli­zier­ten Besitz­ver­hält­nis­se sei­en die Ver­kaufs­ver­hand­lun­gen über­aus schwie­rig gewe­sen, so das Stadt­ober­haupt. Letzt­lich hät­ten hier alter und neu­er Eigen­tü­mer eine Lösung fin­den müs­sen – „als Stadt Mesche­de ist unser Ein­fluss dabei über­aus begrenzt.“ Den­noch habe man in den gesam­ten vier Jah­ren inten­siv ver­sucht, die­sen Pro­zess zu beglei­ten, zu för­dern und die „not­wen­di­gen Fäden zusam­men­zu­brin­gen“ – Uli Hess: „Sol­che Bemü­hun­gen lau­fen in ers­ter Linie abseits der Öffent­lich­keit ab.“ Es sei über­aus erfreu­lich, dass die­ser Pro­zess nun von Erfolg gekrönt sei.

Zur Wei­ter­ent­wick­lung der Innen­stadt wer­de die „Revi­ta­li­sie­rung“ des frü­he­ren Her­tie-Gebäu­des einen ent­schei­den­den Bei­trag leis­ten – und das in enger zeit­li­cher Nähe zum Mesche­der Regio­na­le-Pro­jekt „wissenwasserwandel@meschede.de – eine Hoch­schul­stadt im Fluss“. Bür­ger­meis­ter Uli Hess: „Das Kon­zept von Herrn Böving­loh für die Immo­bi­lie ist über­zeu­gend – wir wer­den hier einen ech­ten Ein­kaufs­ma­gne­ten bekom­men.“ Stück für Stück neh­me die künf­ti­ge Innen­stadt Gestalt an – Uli Hess: „Dabei ist jetzt eine über­aus wich­ti­ge Hür­de genom­men.“