„Unkla­re Rauch­ent­wick­lung im ehe­ma­li­gen Jagd­haus Nöcker in Linnepe!„

25. November 2014
von Redaktion

Sun­dern. So lau­te­te das Ein­satz­stich­wort für die Lösch­grup­pen Lin­ne­pe und Alten­helle­feld bereits am 15.11.2014. Dies war der Beginn der dies­jäh­ri­gen Jah­res­ab­schlus­s­übung, die durch die bei­den Lösch­grup­pen gemein­sam durch­ge­führt wurde.

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Die Besat­zung des erst­ein­tref­fen­den Lösch­fahr­zeugs aus Lin­ne­pe wur­de vom auf­ge­brach­ten Wirt emp­fan­gen, der hek­tisch von min­des­tens fünf Per­so­nen berich­te­te, die noch im Gast­raum sein müss­ten. Aus dem Gast­raum waber­te zu die­sem Zeit­punkt dich­ter Rauch, sodass sich die erst­ein­tref­fen­den Kräf­te auf die Suche und Ret­tung die­ser von der Jugend­feu­er­wehr gestell­ten „Ver­miss­ten“ kon­zen­trier­ten. Hier­zu wur­de umge­hend ein Atem­schutz­trupp zur Men­schen­ret­tung in den Gast­raum befoh­len, wo die Ori­en­tie­rung für die vor­ge­hen­den Atem­schutz­ge­rä­te­trä­ger durch die mas­si­ve Rauch­ent­wick­lung extrem erschwert wur­de. Hier half der hohe Aus­bil­dungs­stan­dard der Kame­ra­den, der für sol­che Situa­tio­nen bestimm­te Vor­ge­hens­wei­sen an die Hand gibt.

 

Weni­ge Augen­bli­cke nach den Ein­satz­kräf­ten der Lösch­grup­pe Lin­ne­pe tra­fen auch die Kame­ra­den aus Alten­helle­feld ein, die sofort die Lösch­was­ser­ver­sor­gung sicher stell­ten und zugleich wei­te­re Atem­schutz­ge­rä­te­trä­ger zur Unter­stüt­zung der Men­schen­ret­tung stel­len muss­ten. Nach weni­gen Minu­ten fan­den die ein­ge­setz­ten Atem­schutz­trupps die ers­te ver­miss­te Per­son und ver­brach­ten die­se schnellst­mög­lich an die fri­sche Luft. Danach ging es Schlag auf Schlag. Durch die drei ein­ge­setz­ten Atem­schutz­trupps konn­ten alle ver­miss­ten Per­so­nen trotz den unüber­sicht­li­chen Bedin­gun­gen schnell ins Freie geret­tet wer­den, wo sie von wei­te­ren Ein­satz­kräf­ten in Emp­fang genom­men und betreut wur­den. Hier­bei wur­de zudem der Unfall eines Atem­schutz­ge­rä­te­trä­gers im Gast­raum simu­liert, der somit unter gro­ßen Anstren­gun­gen durch wei­te­re Atem­schutz­trupps geret­tet wer­den musste.

 

Da sich das Feu­er in der ange­nom­men Übungs­si­tua­ti­on bereits auf den gesam­ten Dach­stuhl des Gebäu­des aus­ge­dehnt hat­te und es in der Fol­ge durch Fun­ken­flug zu einer Brand­aus­brei­tung in einem etwa 100 Metern ent­fernt gele­ge­nen Wald­stück gekom­men war, muss­te nun auch der Wald­brand in sei­ner Ent­ste­hungs­pha­se bekämpft werden.

 

Bei der anschlie­ßen­den Übungs­nach­be­spre­chung durf­ten die Ein­satz­kräf­te das Lob von Stadt­brand­meis­ter Peter Ris­se sowie der Übungs­lei­tung ent­ge­gen neh­men, die den anwe­sen­den Kräf­ten für ihr Enga­ge­ment dank­ten. Es hat sich wie­der ein­mal gezeigt, dass die Zusam­men­ar­beit der ein­zel­nen Lösch­ein­hei­ten im Stadt­ge­biet gut funk­tio­niert und durch solch gemein­sa­me Übun­gen wei­ter­hin gefes­tigt wird.