Trick­dieb­stahl durch Trödelscheinkauf

6. August 2015
von Redaktion

Mesche­de  Eine 71-jäh­ri­ge Frau aus Mesche­de wur­de Opfer von dreis­ten Trick­die­ben. Sie waren am Mitt­woch gegen 10:00 Uhr unter dem Vor­wand Möbel auf einem Stu­den­ten­floh­markt in Köln zu ver­kau­fen, in die Woh­nung der Frau gelas­sen wor­den. Sie such­ten zunächst im Kel­ler der Frau alle mög­li­chen Sachen zusam­men und stell­ten sie an die Kel­ler­tür. Man sicher­te der Frau 700 Euro für die Sachen zu. Bevor man jetzt zum Geld­au­to­mat gin­ge und das Geld hole, frag­te man noch, ob die Frau auch alte Bril­len­ge­stel­le hät­te. Sie bejah­te dies und führ­te die Män­ner in ihr Schlaf­zim­mer, wo sie die Gestel­le auf­be­wahr­te. Lei­der aber auch ihren gan­zen Schmuck. Die Män­ner begut­ach­te­ten die Gestel­le, ver­lie­ßen dann aber schnell die Wohnung.

Sie kamen auch nicht wie­der um die Sachen zu holen oder das Geld zu brin­gen. Dafür stell­te die Frau fest, als sie wie­der ins Schlaf­zim­mer kam, dass ihr Schmuck­kas­ten mit dem gesam­ten Schmuck gestoh­len wor­den war. Sie kann die Täter beschrei­ben als 1, 80 Meter groß. Sie tru­gen schwar­ze Kap­pen mit einem unbe­kann­ten Emblem und spra­chen Deutsch mit Akzent. Sie tru­gen schwar­ze Sachen. Die Poli­zei sucht nun nach Zeu­gen, denen die bei­den Män­ner in der Lie­gnit­zer Stra­ße oder Umge­bung auf­ge­fal­len sind. Waren sie noch in ande­ren Wohnungen?

Hin­wei­se wer­den an die Poli­zei Mesche­de unter 0291–90200 erbeten.

 

Die Poli­zei warnt drin­gend davor, angeb­li­che Antiquitäten‑, Münz- oder Trö­del­samm­ler in ihre Woh­nung zu las­sen. Die meis­ten sind nicht an Ihren ange­bo­te­nen Sachen interessiert,sondern nur auf der Suche nach güns­ti­gen Gele­gen­hei­ten, Schmuck und Bar­geld aus den Woh­nun­gen zu steh­len. Las­sen Sie die­se Men­schen nicht unbe­auf­sich­tigt in Ihrer Woh­nung. Las­sen Sie sich nicht ablen­ken mit der Bit­te um eine Glas Was­ser oder um Toi­let­ten­be­nut­zung. Holen Sie sich min­des­tens immer eine wei­te­re Per­son als Unter­stüt­zung hin­zu. Sicher­lich gibt es auch seriö­se Händ­ler, doch die inse­rie­ren sel­ten in Klein­an­zei­gen mit einer Han­dy­num­mer oder klin­geln ein­fach so an Ihrer Haustür.