Tech­ni­sche und opti­sche „Frisch­zel­len­kur“ für mehr als 130 Jah­re altes Hoch­kreuz

24. April 2013
von Redaktion
Technische und optische „Frischzellenkur“: Die Gemeinde Bestwig hat das markante Hochkreuz auf dem Velmeder Kommunalfriedhof sanieren lassen.

Tech­ni­sche und opti­sche „Frisch­zel­len­kur“: Die Gemein­de Best­wig hat das mar­kan­te Hoch­kreuz auf dem Vel­me­der Kom­mu­nal­fried­hof sanie­ren las­sen.
Bild­nach­weis: Gemein­de Best­wig

Best­wig Vel­me­de Tech­ni­sche – und opti­sche – „Frisch­zel­len­kur“ für ein mehr als 130 Jah­re altes Denk­mal: Die Gemein­de Best­wig lässt zur­zeit durch ein Fach­un­ter­neh­men das monu­men­ta­le Hoch­kreuz auf dem Vel­me­der Kom­mu­nal­fried­hof sanie­ren und auf­ar­bei­ten.

 

Der berühmt-berüch­tig­te „Zahn der Zeit“ hat an dem mar­kan­ten Sand­stein-Kreuz aus dem Jahr 1879 sei­ne Spu­ren hin­ter­las­sen. Zunächst hat­te das Fach­un­ter­neh­men aus dem Müns­ter­land das Denk­mal einer Rei­ni­gung unter­zo­gen – Kor­pus und bild­haue­ri­sche Ele­men­te auf­wän­dig per Hand mit einer Bürs­te, Sockel und Kreuz­stamm per Was­ser­rei­ni­ger mit spe­zi­ell ver­min­der­tem Druck. Doch auch in tech­ni­scher Hin­sicht gab es reich­lich Sanie­rungs­be­darf: Ein maro­der Eisen­stift, der die Spit­ze des Kreuz­stamms mit dem „Rest“ ver­bun­den hat­te, wur­de gegen einen Edel­stahl­stift aus­ge­tauscht. Eben­so muss­ten meh­re­re Bestand­tei­le des Sockels wie­der befes­tigt und mit­ein­an­der ver­bun­den wer­den. Betrach­ter wer­den dabei kei­nen Unter­schied fest­stel­len kön­nen, weiß Dipl.-Ing. Huber­tus Kreis vom Bau- und Umwelt­amt der Gemein­de Best­wig: „Es ist wie ein ‚chir­ur­gi­scher Ein­griff‘ – es geht dar­um, den his­to­ri­schen Cha­rak­ter des Fried­hofs­kreu­zes sicher­zu­stel­len.“

 

Zum Abschluss wur­den bestehen­de Fugen ver­schlos­sen – „so kann in das Denk­mal kein Was­ser ein­drin­gen, das dann bei Frost erheb­li­che Schä­den ver­ur­sacht.“ Ziel der Sanie­rung: „Wir wol­len den Ist-Zustand des his­to­ri­schen Kreu­zes und natür­lich auch die Stand­si­cher­heit lang­fris­tig erhal­ten“, so Huber­tus Kreis. Ins­ge­samt inves­tiert die Gemein­de Best­wig 5.000 Euro aus Orts­ge­stal­tungs­mit­teln in die Sanie­rung des Hoch­kreu­zes.