Sekun­dar­schu­le für CDU der­zeit kein Thema

8. März 2013
von Redaktion

– SPD betreibt Schau­fens­ter­po­li­tik zu Las­ten der Schü­le­rin­nen und Schüler
cduSun­dern (Hoch­sauer­land) Die CDU steht für bes­te Bil­dung- und Aus­bil­dungs­qua­li­tät in Sun­dern. Einen Antrag der SPD auf eine Eltern­be­fra­gung zur Sekun­dar­schu­le im Stadt­ge­biet haben die CDU- Mit­glie­der im Aus­schuss für Schule‑, Sport- und Kul­tur jetzt jedoch abge­lehnt. „Die drei wei­ter­füh­ren­den Schu­len in Sun­dern sind her­vor­ra­gend auf­ge­stellt, es gibt so gut wie kei­ne Abwan­de­rung von Schü­lern in Sekun­dar­schu­len in die benach­bar­ten Städ­te. Wir wer­den die Haupt- und Real­schu­le in Sun­dern nicht ohne Not schlie­ßen“, so CDU- Vor­sit­zen­der Ste­fan Lange.
167 Schü­le­rin­nen und Schü­ler wur­den für das Schul­jahr 2013/2014 an Sun­derns Haupt- und Real­schu­le ange­mel­det, wei­te­re 121 Schü­le­rin­nen und Schü­ler am Gym­na­si­um. Anmel­dun­gen von Sun­dernern an Sekun­dar­schu­len im Umkreis gab es so gut wie kei­ne; ledig­lich sechs Schü­le­rin­nen und Schü­ler besu­chen künf­tig die Sekun­dar­schu­len in Neheim und Arns­berg. „Das ist für uns ein ein­deu­ti­ges Signal der Eltern, die die Qua­li­tät des drei­glied­ri­gen Schul­sys­tems in Sun­dern wert­schät­zen“, so Sebas­ti­an Boo­ke, Mit­glied im Schul‑, Sport- und Kul­tur­aus­schuss. In den ver­gan­ge­nen Mona­ten hat die CDU zudem alle wei­ter­füh­ren­den Schu­len in Sun­dern besucht und Gesprä­che zum The­ma Sekun­dar­schu­le mit den jewei­li­gen Schul­lei­tun­gen geführt. „Alle Lei­tun­gen lob­ten in unse­ren Gesprä­chen die Bil­dungs­qua­li­tät aber auch ins­be­son­de­re die enge Koope­ra­ti­on der drei Schu­len und die damit ver­bun­de­nen Vor­tei­le für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler“, so Ste­fan Lan­ge. „Ver­wun­dert hat uns nur eines: dass die SPD, die den Antrag zur Sekun­dar­schu­le stellt, nicht genau wie wir auch zuvor das Gespräch mit den betrof­fe­nen Schu­len führt“. Das kri­ti­sier­ten auch die Mit­glie­der der CDU in der jüngs­ten Sit­zung des Fach­aus­schus­ses. Ste­fan Lan­ge: „Das ist Schau­fens­ter­po­li­tik zu Las­ten der Schü­le­rin­nen und Schüler“.
Für die CDU steht fest, die Schü­ler­ent­wick­lungs­zah­len wei­ter­hin genau zu beob­ach­ten. Die Sekun­dar­schu­le ist ein denk­ba­res Modell, um lang­fris­tig allen Kin­dern und Jugend­li­chen in Sun­dern den gesam­ten Bil­dungs­weg von der Pri­mar­stu­fe über die Sekun­dar­stu­fen I. und II. vor­zu­hal­ten. „Aller­dings nicht solan­ge Haupt- und Real­schu­le eine her­vor­ra­gen­de Aus­bil­dungs­qua­li­tät bie­ten und dies auch von den Eltern wert­ge­schätzt wird“, so die CDU. Lei­der wer­de die Schul­form Haupt­schu­le seit vie­len Jah­ren schlecht gere­det. Dies wer­de der aus­ge­zeich­ne­ten Qua­li­tät der Sun­derner Haupt­schu­le, die eine der größ­ten Haupt­schu­len in Nord­rhein-West­fa­len ist, mit einem hoch­mo­ti­vier­ten Leh­rer­kol­le­gi­um jedoch nicht gerecht. „Alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die im ver­gan­ge­nen Jahr eine Aus­bil­dung antre­ten woll­ten, haben einen Aus­bil­dungs­platz gefun­den“, resü­miert Dr. Elke Drep­per-Cra­mer das Gespräch mit der Schul­lei­tung. Das hän­ge nicht zuletzt mit der engen Koope­ra­ti­on der Haupt­schu­le mit den Sun­derner Betrie­ben und Unter­neh­men zusam­men, in denen die Schü­le­rin­nen und Schü­ler regel­mä­ßi­ge Prak­ti­ka absol­vie­ren. „In Sun­dern wer­den an den drei Schu­len alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler indi­vi­du­ell geför­dert. Auf das bestehen­de Schul­sys­tem kön­nen wir stolz sein“, erklärt abschlie­ßend Ste­fan Lan­ge. Alle wei­te­ren Ent­wick­lun­gen wer­de die CDU ver­fol­gen und – wenn erfor­der­lich – recht­zei­tig die Wei­chen für Ver­än­de­run­gen stellen.