Ret­tung in letz­ter Sekunde

16. Juni 2015
von Redaktion

Mesche­de  Am Mon­tag fuhr gegen 11:15 Uhr ein 55-jäh­ri­ger Mann aus Hes­sen auf der Lin­den­stra­ße in Rich­tung Fachhochschule.

Dabei geriet er zu weit nach links und fuhr gegen einen gepark­ten Pkw. Die­ser wur­de durch den Auf­prall auf einen wei­te­ren gepark­ten Pkw gescho­ben, so dass alle drei Fahr­zeu­ge beschä­digt wur­den. Der Scha­den beläuft sich auf rund 9.000 Euro. Der 55-Jäh­ri­ge mach­te einen ver­wirr­ten Ein­druck auf die Beam­ten, unter Alko­hol­ein­fluss stand er jedoch nicht. Nach Rück­spra­che mit der Staats­an­walt­schaft wur­de der Mann aber den­noch zur Wache gebracht, um eine Blut­pro­be ent­neh­men zu las­sen und sei­nen Füh­rer­schein sicher­zu­stel­len, denn es bestand der drin­gen­de Ver­dacht einer Fahr­un­tüch­tig­keit auf­grund ander­wei­ti­ger kör­per­li­cher Män­gel. Die­sem Umstand ver­dankt er nun offen­sicht­lich sein Leben. Der Poli­zei­arzt, der die Blut­ent­nah­me durch­führ­te, mach­te noch wei­ter­ge­hen­de Unter­su­chun­gen zur all­ge­mei­nen Fahrtüchtigkeit.

Dabei fie­len ihm eini­ge Din­ge auf, die ihn ver­an­lass­ten, den Mann umge­hend in ein Kran­ken­haus brin­gen zu las­sen. Er ver­mu­te­te, der 55-Jäh­ri­ge stün­de kurz vor einem Schlag­an­fall. Im Kran­ken­haus bestä­tig­te sich der Ver­dacht und es bestand aku­te Lebens­ge­fahr für den Mann, der sofort in eine Spe­zi­al­kli­nik geflo­gen wur­de, wo er umge­hend ope­riert wurde.