Pro­jekt Aus­bil­dungs­pa­ten­schaft star­tet an der St. Wal­bur­ga Haupt­schu­le

23. Januar 2013
von Redaktion
Weitere Patinnen und Paten gesucht

Wei­te­re Patin­nen und Paten gesucht

Mesche­de. (Hoch­sauerl­nad) Jugend­li­che auf ihrem Weg ins Berufs­le­ben beglei­ten, ihnen als Ansprech­part­ner zur Sei­te ste­hen, eige­ne Erfah­run­gen wei­ter­ge­ben: Seit nun­mehr fünf Jah­ren enga­gie­ren sich Aus­bil­dungs­pa­ten an Franz-Stahl­me­cke- und Eli­sa­beth­schu­le. Nach­dem das Pro­jekt des Loka­len Bünd­nis­ses für Fami­lie und der Stadt­teil­kon­fe­renz Mesche­de-Nord im ver­gan­ge­nen Jahr erfolg­reich in Frei­en­ohl gestar­tet ist, möch­te nun auch die St. Wal­bur­ga Haupt­schu­le Patin­nen und Paten für ihre Schu­le gewin­nen.  Gesucht wer­den Bür­ge­rin­nen und Bür­ger mit Berufs­er­fah­rung und Freu­de an der Arbeit mit Jugend­li­chen. „Wir haben vie­le Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die Unter­stüt­zung brau­chen und zwar in Berei­chen jen­seits des nor­ma­len Schul­all­tags“, sagt Elke Baatz vom Berufs­ori­en­tie­rungs­bü­ro der St. Wal­bur­ga Haupt­schu­le. „Es geht dar­um, bei der Ver­mitt­lung sozia­ler Kom­pe­ten­zen zu beglei­ten und die Jugend­li­chen in der wich­ti­gen Pha­se beim Über­gang von der Schu­le ins Berufs­le­ben zu unter­stüt­zen.“ Sich um Bewer­bun­gen küm­mern, das gehört auch dazu, doch gefragt sind auch die Kon­tak­te der Patin­nen und Paten, ihre Moti­va­ti­ons­kraft, erklärt Lin­da Hel­big, die das Paten­pro­jekt als Leh­re­rin an der Kon­rad-Ade­nau­er-Schu­le betreut. „Die­se 1:1‑Betreuung der Paten ist schon etwas Beson­de­res. Viel­fach gelingt es, ein Ver­trau­ens­ver­hält­nis auf­zu­bau­en, von dem die Jugend­li­chen sehr pro­fi­tie­ren.“ Die Paten­schaft star­tet in der Regel in der 8. Klas­se, wenn die Schü­le­rin­nen und Schü­ler sich um ers­te Prak­ti­kums­plät­ze bemü­hen und die Berufs­wahl ver­bind­li­cher wird. „Dann kann gemein­sam im Inter­net recher­chiert oder ein Betrieb vor Ort besich­tigt wer­den“, erklärt Lin­da Hel­big. „Viel­fach beglei­ten die Patin­nen und Paten die Jugend­li­chen auch zum Arbeits­amt oder kor­ri­gie­ren Bewer­bungs­schrei­ben.“ Der zeit­li­che Auf­wand kann frei gestal­tet wer­den. „Es wäre jedoch schön, wenn die Paten sich fle­xi­bel nach dem Bedarf der Schü­le­rin­nen und Schü­ler rich­ten könn­ten“, erklärt Tho­mas Sie­mer vom Berufs­ori­en­tie­rungs­bü­ro der St. Wal­bur­ga Haupt­schu­le. „Genaue Vor­ga­ben zur Gestal­tung der Paten­schaft machen wir als Schu­le jedoch nicht.“ Das Mesche­der Paten­schafts­pro­jekt steht allen offen, die Freu­de an der Arbeit mit Jugend­li­chen haben und das eige­ne Wis­sen wei­ter­ge­ben möch­ten. Neben einer Vor­be­rei­tung auf die Paten­schaft fin­det in Ergän­zung regel­mä­ßig ein Paten­stamm­tisch statt, dort kön­nen sich die Enga­gier­ten über ihre Arbeit aus­tau­schen und Pro­ble­me dis­ku­tie­ren. Wer sich vor­stel­len kann als Aus­bil­dungs­pa­tin oder –pate tätig zu wer­den, ist herz­lich zu einer Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung mit Paten­stamm­tisch am Mon­tag, 4. Febru­ar, um 18 Uhr im Mesche­der Cari­tas­haus (Stein­str. 12) ein­ge­la­den. Für Rück­fra­gen steht Micha­el Rosen­kranz von der Cari­tas (Tel. 0291/9021155) zur Ver­fü­gung.