Poli­zei­be­richt, Mars­berg, Ols­berg, Schmal­len­berg, Best­wig und Kreis Olpe

3. April 2013
von Redaktion

Poli­zei­be­richt, Mars­berg, Ols­berg, Schmal­len­berg, Bestwig

Aus­stel­lungs­grab­stein umge­wor­fen und beschädigt

Mars­berg (Hoch­sauer­land)  In der Zeit von Sonn­tag­mit­tag auf Diens­tag­mit­tag beschä­dig­ten bis­lang unbe­kann­te Täter einen Grab­stein. Der Grab­stein dient als Aus­stel­lungs­stück und befin­det sich auf einem Gelän­de an der Mars­ber­ger Stra­ße in Erling­hau­sen. Der oder die Täter stie­ßen den Grab­stein um, der dabei gegen einen wei­te­ren Grab­stein fiel. Durch den Anprall kam es zu Absplit­te­run­gen und Ris­sen  am Stein. Der Scha­den beläuft sich auf meh­re­re hun­dert Euro. Nach Anga­ben des Eigen­tü­mers sei dies nicht das ers­te Mal gewe­sen, dass sei­ne Aus­stel­lungs­stü­cke beschä­digt wur­den. Täter­hin­wei­se bit­te and die Poli­zei Mars­berg unter der Tele­fon­num­mer 02992–902000.

Ver­kehrs­un­fall­fucht wäh­rend des Kirchgangs

Ols­berg  Am Oster­sonn­tag kam es zu einer Ver­kehrs­un­fall­flucht in Ols­berg. Der 70-jäh­ri­ge Geschä­dig­te aus Ols­berg park­te sei­nen schwar­zen Maz­da 3 gegen 10:25 Uhr auf dem Park­platz des alten Ols­ber­ger Kran­ken­hau­ses unmit­tel­bar an der Zufahrt. Die Front des Fahr­zeugs zeig­te in Rich­tung Sach­sen­ecke. Als der Ols­ber­ger gegen 11:45 Uhr nach sei­nem Kir­chen­gang zu sei­nem Fahr­zeug zurück­kehr­te, bemerk­te er eine tie­fe Del­le im vor­de­ren lin­ken Kot­flü­gel. Ein bis­lang unbe­kann­ter Ver­ur­sa­cher muss beim Ein- oder Aus­par­ken mit sei­nem Fahr­zeug gegen den Maz­da gesto­ßen sein und hat ihn dabei beschä­digt. Anschlie­ßend ver­ließ er den Park­platz ohne Scha­dens­re­gu­lie­rung. Der Scha­den beläuft sich auf knapp tau­send Euro. Die Poli­zei sucht nun nach Zeu­gen, die Anga­ben zu dem Unfall oder des­sen Ver­ur­sa­cher  machen kön­nen. Hin­wei­se dies­be­züg­lich bit­te an die Poli­zei Bri­lon unter der Tele­fon­num­mer 02961–90200.

Hoch­wer­ti­ge Werk­zeu­ge aus Wohn­haus entwendet

Schmal­len­berg  Von Sams­tag auf Sonn­tag bra­chen bis­lang unbe­kann­te Täter in ein Ein­fa­mi­li­en­haus in Bra­be­cke ein. Das Haus wird momen­tan von dem 57-jäh­ri­gen Eigen­tü­mer umge­baut und reno­viert, so dass es noch nicht bewohn­bar ist. Der oder die Täter gelang­ten durch einen Anbau in das Haus und bra­chen dort eine ver­schlos­se­ne Zim­mer­tür auf. In dem Zim­mer befan­den sich meh­re­re hoch­wer­ti­ge Elek­tro­werk­zeu­ge, die der Geschä­dig­te für den Umbau des Hau­ses benö­tigt. Hin­wei­se auf den oder die Täter bit­te an die Poli­zei Schmal­len­berg unter der Tele­fon­num­mer 02674–90200.

Mini­coo­per in Nutt­lar zerkratzt

Best­wig  Über die Oster­fei­er­ta­ge hat­te eine 28-jäh­ri­ge Frau aus Nutt­lar ihren schwar­zen Mini­coo­per in der Tul­pen­stra­ße in Nutt­lar geparkt. Diens­tag­vor­mit­tag stell­te sie fest, dass ein unbe­kann­ter Täter in einer Höhe von 80 Zen­ti­me­tern mit einem Mes­ser die gesam­te lin­ke Fahr­zeug­sei­te mit einem tie­fen Lack­krat­zer ver­se­hen hat­te. Er hat dabei so fest gedrückt, dass die Spit­ze der Mes­ser­klin­ge abbrach und unter dem Fahr­zeug lie­gen blieb. Sie konn­te von der Poli­zei sicher­ge­stellt wer­den. Der Scha­den beläuft sich auf meh­re­re hun­dert Euro. Zeu­gen, die in die­sem Zusam­men­hang etwas Ver­däch­ti­ges bemerkt haben, wen­den sich bit­te an die Poli­zei Mesche­de unter der Tele­fon­num­mer 0291–90200.

Spie­gel­glas entwendet

Best­wig  Diens­tag, inner­halb einer knap­pen hal­ben Stun­de, wur­de an einem schwar­zen Sko­da Octa­via das Spie­gel­glas des lin­ken Außen­spie­gels ent­wen­det. Der 45-jäh­ri­ge Mann aus Mesche­de hat­ten den Wagen gegen 18:00 Uhr auf dem Park­platz der Schüt­zen­hal­le in Vel­me­de abge­stellt. Als er gegen 18:30 Uhr zu sei­nem Fahr­zeug zurück­kehr­te, stell­te er fest, dass der lin­ke Außen­spie­gel umge­knickt und das Gehäu­se beschä­digt wor­den war. Er ging von einer Ver­kehrs­un­fall­flucht aus und ver­stän­dig­te die Poli­zei. Die Beam­ten nah­men den Spie­gel in Augen­schein und stell­ten kei­ne unfall­ty­pi­schen Spu­ren am Fahr­zeug oder im Umkreis fest. Viel­mehr fan­den sie her­aus, dass die Ver­klei­dung des Spie­gels auf­ge­bro­chen wor­den war, um so das beheiz­ba­re Spie­gel­glas aus der Hal­te­rung und von den Kabel­ver­bin­dun­gen zu lösen. Hin­wei­se auf einen mög­li­chen Täter bit­te an die Poli­zei Mesche­de unter der Tele­fon­num­mer 0291–90200.

Bereich Atten­dorn / Finnentrop

Mit Dro­gen am Steu­er erwischt

Am Diens­tag wur­de gegen 15:15 Uhr in der Bres­lau­er Stra­ße in Atten­dorn ein 25-jäh­ri­ger Atten­dor­ner mit sei­nem PKW ange­hal­ten und über­prüft. Hier­bei wur­de fest­ge­stellt, dass er augen­schein­lich unter Dro­gen­ein­fluss stand. Ein Dro­gen­schnell­test ver­lief posi­tiv, so dass eine Blut­pro­be fäl­lig wur­de. Anzei­gen wegen Fah­ren unter Dro­gen­ein­fluss und dem Besitz von ille­ga­len Betäu­bungs­mit­teln wur­den gefertigt.

Ein­bre­cher in Schützenhalle

Unbe­kann­te Täter klet­ter­ten am Wochen­en­de auf das Vor­dach einer Mehr­zweck­hal­le in der Schüt­zen­stra­ße in Atten­dorn-Neu-Lis­ter­nohl, schlu­gen eine Fens­ter­schei­be ein und seil­ten sich über die dort ange­brach­ten Turn­sei­le etwa 4 m in die Hal­le ab. In der Hal­le ver­such­ten sie, einen Lager­raum der Schüt­zen­ge­sell­schaft auf­zu­he­beln, was jedoch miss­lang. Anschlie­ßend ver­lie­ßen die Ein­dring­lin­ge das Gebäu­de wie­der ohne Beu­te. Der Weg zurück zum Dach über die Turn­sei­le war wohl zu beschwer­lich, ver­mut­lich nutz­ten die Täter den Not­aus­gang einer Umklei­de­ka­bi­ne. Es ent­stand 1.500 € Sach­scha­den an Fens­ter und Innentür.

„Fläm­men“ führ­te zu Feuerwehreinsätzen

Am Diens­tag­nach­mit­tag kam es gegen 13:30 Uhr zum Brand einer Böschung und einer angren­zen­den Wie­se im Orts­be­reich Fin­nen­trop-Fret­ter­müh­le. Das Feu­er wur­de von den Lösch­grup­pen der frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Osten­trop und Schön­holt­hau­sen gelöscht. Sach­scha­den ent­stand nicht.

Eben­falls am Diens­tag­nach­mit­tag wur­de gegen 16:30 Uhr von einer auf­merk­sa­men Anwoh­ne­rin die Feu­er­wehr geru­fen, weil eine neben dem Spiel­platz in der Stra­ße Hahn­beu­ler Kreuz in Atten­dorn gele­ge­ne Wie­se brann­te. Kurz vor­her hat­te die Zeu­gin noch drei Jun­gen dort gese­hen. Durch das Feu­er brann­te die Wie­sen­flä­che ab und es wur­den ein Zaun und eine Buchen­he­cke leicht beschä­digt. Bei Ein­tref­fen der Poli­zei waren Anwoh­ner dabei, mit Eimern und Gieß­kan­nen zu löschen, den Rest erle­dig­te ein Lösch­fahr­zeug der frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Attendorn.

Die Poli­zei warnt vor dem im Früh­jahr ver­brei­te­ten „Fläm­men“. Das tro­cke­ne Gras ist leicht ent­zünd­lich und ins­be­son­de­re bei dem zur Zeit böi­gen Wind gerät ein Feu­er schnell außer Kon­trol­le, wie man an den berich­te­ten Vor­fäl­len sehen kann. Neben einer Anzei­ge wegen Straf­tat­be­stän­den wie Sach­be­schä­di­gung, Brand­stif­tung etc.  kom­men auf die Ver­ur­sa­cher mög­li­cher­wei­se hohe Scha­den­er­satz­for­de­run­gen zu, wenn anstatt der Wie­se plötz­lich ein Wald, eine Scheu­ne oder gar ein Wohn­haus in Brand gerät.

Zudem kann es auch für den „Zünd­ler“ selbst gefähr­lich wer­den, wenn die Flam­men durch den Wind hoch­schnel­len. Vor ziem­lich genau einem Jahr kam in Wen­den ein Mann bei dem Abfläm­men einer Wie­se ums Leben, als sei­ne Klei­dung plötz­lich Feu­er fing.