Poli­zei­be­richt HSK und Olpe am Don­ners­tag

24. Januar 2013
von Redaktion

Auto­fah­rer mit Alko­hol im Blut unter­wegs Sun­dern-Ame­cke: Wie­der Metall­die­be unter­wegs est­nah­me nach Unter­schla­gung von meh­re­ren Autos Mit Regen­schirm gegen Auto geschla­gen Auto­fah­re­rin bei Auf­fahr­un­fall ver­letzt Laden­dieb kas­siert Pfand von gestoh­le­ner Bier­kis­te Die­be dank Zeu­gen geschnappt

Am Mitt­woch­nach­mit­tag kon­trol­lier­te eine Strei­fen­wa­gen­be­sat­zung in der Schul­stra­ße in Olpe einen 47-jäh­ri­gen Auto­fah­rer. Bei sei­ner Über­prü­fung merk­ten die Beam­ten, dass er eine deut­li­che ‚Alko­hol­fah­ne’ hat­te. Ein Alko­hol­test ergab einen Wert von 2 Pro­mil­le. Aus die­sem Grund beglei­te­te der 47-jäh­ri­ge Olpe die Beam­ten zur Wache, wo ihm eine Blut­pro­be ent­nom­men wur­de. Auch sei­nen Füh­rer­schein muss­te er auf der Wache abge­ben.

Fest­nah­me nach Unter­schla­gung von meh­re­ren Autos

Ein 36-jäh­ri­ger Gum­mers­ba­cher konn­te am Mitt­woch in Olpe fest­ge­nom­men wer­den, nach­dem er meh­re­re Fahr­zeu­ge von ver­schie­de­nen Auto­häu­sern aus­ge­lie­hen und nicht zurück­ge­bracht hat­te.  Der tat­ver­däch­ti­ge Gum­mers­ba­cher hat­te sich am Diens­tag bei einem Auto­haus in sei­ner Hei­mat­stadt einen Klein­wa­gen für eine angeb­li­che Pro­be­fahrt aus­ge­lie­hen. Er ver­schwieg dabei aber sei­ne Absicht, das Auto gar nicht zurück­zu­brin­gen. Am Mitt­woch blieb er bei sei­ner Fahrt mit dem unter­schla­ge­nen Auto durch Olpe mit lee­rem Tank lie­gen. Da er offen­bar kein Geld zum Tan­ken hat­te, lieh er sich kur­zer­hand ein wei­te­res Auto bei einem Auto­haus in Olpe mit dem glei­chen Vor­wand aus. Auch die­ses Fahr­zeug fuhr er „tro­cken“. In der Zwi­schen­zeit bemerk­te der geschä­dig­te Olper Auto­händ­ler die Unter­schla­gung sei­nes Fahr­zeugs und erfuhr von der Tat beim Gum­mers­ba­cher Auto­haus am Vor­tag. Geis­tes­ge­gen­wär­tig infor­mier­ten die Mit­ar­bei­ter des geschä­dig­ten Olper Auto­hau­ses die umlie­gen­den Händ­ler, um wei­te­re Unter­schla­gun­gen durch den Tat­ver­däch­ti­gen zu ver­hin­dern. Und tat­säch­lich tauch­te der 36-Jäh­ri­ge kur­ze Zeit spä­ter am Mitt­woch­nach­mit­tag bei einem wei­te­ren Olper Auto­händ­ler auf, um sich wie­der ein Auto aus­zu­lei­hen. Hier blieb es beim Ver­such, da er durch die alar­mier­ten Poli­zei­be­am­ten an Ort und Stel­le fest­ge­nom­men wer­den konn­te. Die bei­den unter­schla­ge­nen Fahr­zeu­ge wur­den im Bereich von Olpe auf­ge­fun­den und den geschä­dig­ten Fir­men über­ge­ben.

Mit Regen­schirm gegen Auto geschla­gen

Beim Abbie­gen von der Olper Fried­rich­stra­ße in die Mar­tin­stra­ße wur­de das Auto eines 27-jäh­ri­gen aus Olpe von einem der­zeit unbe­kann­ten Fuß­gän­ger beschä­digt. Der Fuß­gän­ger schlug mit sei­nem Regen­schirm gegen den hin­te­ren Kot­flü­gel des abbie­gen­den Autos. Durch den Schlag split­ter­te der Lack ab, es ent­stan­den Lack­schä­den in Höhe von etwa 300 Euro. Der geschä­dig­te Auto­fah­rer hielt an und sprach den Fuß­gän­ger an. Er wider­sprach aber sei­ner Anschul­di­gung und ent­fern­te sich. Bei dem Fuß­gän­ger soll es sich um einen etwa 60 Jah­re alten Mann mit auf­fal­lend roten Wan­gen gehan­delt haben, der in Beglei­tung einer etwa 55 – 60 Jah­re alten Frau war. Hin­wei­se erbe­ten an die Poli­zei Olpe unter Tele­fon 02761–92690.

Bereich Atten­dorn / Fin­nen­trop

Auto­fah­re­rin bei Auf­fahr­un­fall ver­letzt

Am Mitt­woch erlitt eine 24-jäh­ri­ge Auto­fah­re­rin auf der Land­stra­ße L539 bei Atten­dorn beim Auf­fah­ren auf einen Lkw leich­te Ver­let­zun­gen. Sie befuhr zur Mit­tags­zeit die L539 in Rich­tung Fin­nen­trop und bemerk­te zu spät, dass die Fahr­zeu­ge vor ihr an der roten Ampel in Höhe der Schlacht­wie­se anhiel­ten. Sie konn­te nicht mehr recht­zei­tig abbrem­sen und fuhr auf den vor ihr hal­ten­den Lkw-Anhän­ger auf. Beim Auf­prall zog sie sich leich­te Ver­let­zun­gen zu und wur­de mit einem Ret­tungs­wa­gen ins Kran­ken­haus gebracht. An den Fahr­zeu­gen waren Schä­den in Höhe von etwa 3000 Euro ent­stan­den.

Laden­dieb kas­siert Pfand von gestoh­le­ner Bier­kis­te

Die Poli­zei wur­de am Mitt­woch­abend zu einem Ein­satz wegen eines Laden­dieb­stahls in einem Atten­dor­ner Geträn­ke­han­del geru­fen. Am Ein­satz­ort stell­ten die Beam­ten fest, dass der 42-jäh­ri­ge Laden­dieb bei sei­ner Tat unge­wöhn­lich vor­ge­gan­gen war. So ent­wen­de­te er zunächst eine Kis­te Weiß­bier in dem Geträn­ke­han­del. Er trank die Fla­schen jedoch nicht aus, son­dern öff­ne­te sie und schüt­te­te den Inhalt in einen nahe gele­ge­nen Gul­ly. Anschlie­ßend gab er die so geleer­te Bier­kis­te im Geträn­ke­han­del ab und kas­sier­te das Pfand dafür. Mit die­sem Fla­schen­pfand ging er in ein benach­bar­tes Waren­haus und kauf­te sich ein Päck­chen Eier sowie eine Packung Bil­lig­zi­ga­ret­ten. An der Kas­se wur­de er aller­dings vom Laden­dieb des Geträn­ke­han­dels gefasst und zur Per­so­na­li­en­fest­stel­lung der Poli­zei über­ge­ben.

Die­be dank Zeu­gen geschnappt

Arns­berg-Hüs­ten In der Nacht vom Mitt­woch, 23.01.13, auf Don­ners­tag, 24.01.13, wur­de kurz nach Mit­ter­nacht von einem Zeu­gen beob­ach­tet, wie vier jun­ge Män­ner einen Kunst­stoff­tank von einem Fir­men­ge­län­de am Sie­gen­bit­tel auf einen PKW-Anhän­ger ver­lu­den. Danach ver­schwan­den die Män­ner mit die­sem und einem wei­te­ren PKW. Im Zuge der sofort ein­ge­lei­te­ten Fahn­dung konn­ten Poli­zei­be­am­te die Fahr­zeu­ge auf einem Auto­bahn­park­platz im Stadt­be­reich stop­pen und die vier Män­ner im Alter von 19 bis 30 Jah­ren fest­stel­len. Es han­delt sich um zwei deut­sche und zwei ita­lie­ni­sche Män­ner aus Arns­berg und Sun­dern, die nun ent­spre­chen­de Straf­an­zei­gen erhal­ten.

Wie­der Metall­die­be unter­wegs

Sun­dern-Ame­cke Im Zeit­raum von Diens­tag, 22.01.13, 16.00 Uhr, bis Mitt­woch, 23.01.13, 06.00 Uhr, ver­schaff­ten sich unbe­kann­te Täter gewalt­sam Zugang zu einem Fir­men­ge­län­de in Ame­cke. Sie ver­lu­den ca. 2 Ton­nen Metall (Messing)auf ein mit­ge­brach­tes Fahr­zeug, ver­mut­lich Klein-LKW, und hin­ter­lie­ßen zudem einen Sach­scha­den von meh­re­ren Tau­send Euro.

Die Poli­zei bit­tet um sach­dien­li­che Hin­wei­se unter 02933–9020-0.