Plä­ne der Tele­kom: Neu­er Mobil­funk­mast soll Netz­ab­de­ckung in Frenk­hausen verbessern

15. Februar 2018
von Redaktion

Mesche­de. Immer mal wie­der haben die Kreis- und Hoch­schul­stadt Mesche­de Hin­wei­se von Bür­ge­rin­nen und Bür­gern aus Frenk­hausen über die schlech­te Abde­ckung und feh­len­de Geschwin­dig­keit des Mobil­funk­net­zes im Orts­ge­biet erreicht. Nun möch­te die Tele­kom in Frenk­hausen einen Mobil­funk­mas­ten errich­ten – und zwar an der L 686 im Bereich des Ortsausgangs.

Kon­kret befin­det sich die jet­zi­ge Grün­flä­che an der Land­stra­ße zwi­schen Frenk­hausen und Herbling­hau­sen am Orts­aus­gang Rich­tung Sun­dern. Aktu­ell ist in Frenk­hausen im Mobil­funk­netz der Tele­kom nur das – lang­sa­me – 2G-Netz flä­chen­de­ckend ver­füg­bar. Erheb­li­che Lücken in der Netz­ab­de­ckung gibt es dage­gen im 3G-Netz (UMTS-Qua­li­tät) und im 4G-Netz (LTE-Qua­li­tät).

Um die Situa­ti­on zu ver­bes­sern, ist die Tele­kom bereits seit län­ge­rem auf der Suche nach einem Stand­ort für einen Mobil­funk­mas­ten – ein pas­sen­des Grund­stück war jedoch bis­lang nicht zu fin­den. Die Stadt Mesche­de hat der Tele­kom nun ein Are­al im Bereich des Orts­aus­gangs ange­bo­ten, auf dem sich das Unter­neh­men einen Mast­bau vor­stel­len kann. Kon­kret wür­de die Tele­kom hier einen rund 30 Meter hohen Sen­de­mas­ten errich­ten – je höher der Mast wird, umso bes­ser ist die Ver­sor­gung auch in wei­ter ent­fern­ten Bereichen.

Neben der tech­ni­schen Umset­zung, für die unter ande­rem Fra­gen wie Zuwe­gung und Strom­ver­sor­gung wich­tig sind, setzt die Tele­kom aber auch auf Akzep­tanz in der Bevöl­ke­rung für das Pro­jekt. Die Stadt Mesche­de hat in Frenk­hausen bereits ein Info-Blatt aus­ge­hängt, in dem über das mög­li­che Vor­ha­ben infor­miert wird – ent­spre­chend der Grund­sät­ze, die der Stadt­rat schon 2006 für die Öffent­lich­keits­be­tei­li­gung beim Aus­bau der Mobil­funk­net­ze im Stadt­ge­biet beschlos­sen hat. Ansprech­part­ner für Fra­gen, Anre­gun­gen und Hin­wei­se ist zudem Klaus Wahle, Lei­ter des Fach­be­reichs Pla­nung und Bau­ord­nung (Tel. 0291/205–123, E‑Mail: klaus.​wahle@​meschede.​de).

Aus Sicht der Kreis- und Hoch­schul­stadt Mesche­de ist eine flä­chen­de­cken­de Ver­sor­gung des Stadt­ge­bie­tes mit schnel­lem Inter­net eine Grund­vor­aus­set­zung für alle Lebens­be­rei­che, unter­streicht Klaus Wahle. Dies gilt sowohl für die kabel­ge­bun­de­ne Breit­band­ver­sor­gung als auch für den Mobil­funk – „wer außer Haus mit dem Smart­phone tele­fo­nie­ren und per Tablet oder Lap­top sur­fen möch­te, braucht eine gute Netz­ab­de­ckung.“ „Schnel­les Inter­net“ gibt es in Frenk­hausen bereits seit Herbst 2017 – hier ist der Netz­aus­bau über das GAK-För­der­pro­gramm der Lan­des NRW erfolgt, an dem sich die Stadt Mesche­de erfolg­reich betei­ligt hat.

Da es sich bei der ent­spre­chen­den Flä­che, die die Tele­kom für den Bau des Mobil­funk­mas­tes pach­ten möch­te, um ein städ­ti­sches Grund­stück han­delt, muss zudem der Stadt­rat dem Vor­ha­ben zustim­men. Die Bera­tung ist in der Sit­zung am Don­ners­tag, 8. März, vorgesehen.