Neue UBA-Stu­die:

11. Juni 2013
von Redaktion

Neue UBA-Studie:Sehr gro­ße Windenergie-Potenziale—mehr Ener­gie als gebraucht wird

Chan­cen für kli­ma­freund­li­che Mobi­li­tät und für den  HSK

emer­kens­wert ist die neue Stu­die des Umwelt­bun­des­am­tes (UBA) zu Wind­ener­gie-Poten­zia­len

in Deutsch­land.

Dar­in kom­men die Wis­sen­schaft­ler zu dem Ergeb­nis, dass es in Deutsch­land theo­re­tisch

weit mehr rege­ne­ra­ti­ve Wind- Ener­gie­re­ser­ven für Strom und Wär­me gibt, als bis­her ange­nom­men wur­de, und zwar beson­ders im Bin­nen­land.

Es gibt ein­deu­tig weit mehr rege­ne­ra­ti­ve  Ener­gie­re­ser­ven für Strom und Wär­me

für die Bevöl­ke­rung und für die Wirt­schaft,  und zwar mehr  als  ver­braucht wer­den kann.

Selbst wenn sehr stren­ge Auf­la­gen und Annah­men Wind­ener­gie­an­la­gen an Land begren­zen,

z.B. indem der bis­her vor­ge­schrie­be­ne Abstand zu Wohn­ge­bie­ten ver­dop­pelt wür­de,

gibt es genug Ener­gie­po­ten­zi­al.

Rech­net man ande­re rege­ne­ra­ti­ve Ener­gi­en hin­zu, stei­gern sich die rege­ne­ra­ti­ven Ener­gie­men­gen

noch­mals sehr deut­lich.

Selbst wenn zukünf­tig die Mobi­li­tät für Men­schen und Güter mit Elek­tro­mo­bi­li­tät geleis­tet wird,

gibt es  dafür genü­gend rege­ne­ra­ti­ve Ener­gie­po­ten­zia­le für z.B. Elek­tro-Pkw, Eisen­bah­nen, Stra­ßen­bah­nen, leich­te  Akku-Lkw und Akku-Bus­se.

Das wäre opti­ma­ler Kli­ma­schutz nahe­zu ohne Abga­se und ohne das CO2.

 

Anmer­kung:

Eine regio­na­le Detail­ana­ly­se fehlt im Gut­ach­ten, das wird aus­drück­lich von den Ver­fas­sern betont.

Für Sun­dern und den HSK dürf­ten die­se Annah­men des UBA aber  beson­ders gel­ten.

Es gibt anschei­nend hier weit mehr rege­ne­ra­ti­ves Ener­gie­po­ten­zi­al, als vor Ort gebraucht wird, das

hat erst kürz­lich eine Stu­die der Lan­des­re­gie­rung gezeigt.

Es  gibt im Sauer­land  die Chan­ce, die eige­ne Ener­gie­ver­sor­gung mit den Stadt­wer­ken auf­zu­bau­en und preis­wer­te, unab­hän­gi­ge, rege­ne­ra­ti­ve Ener­gie­ver­sor­gung zu ent­wi­ckeln.

Schon in naher Zukunft könn­ten so gro­ße Berei­che des Auto-Ver­kehrs  und der  Bahn-Per­so­nen- und Güter­ver­kehr auf der Obe­ren Ruhr­tal­bahn mit Sauer­land-Strom gefah­ren wer­den.

Der HSK  kann sich daher  auf der Grund­la­ge der rege­ne­ra­ti­ven Ener­gie­ver­sor­gung sehr modern und sehr zukunfts­fä­hig gestal­ten und auf­stel­len.

Die Lang­fas­sung der Stu­die ist auf der Home­page des UBA abruf­bar.

www.umweltbundesamt.de

 

GB