Neue Masche zur Geld­ab­zo­cke am Tele­fon

5. Februar 2013
von Redaktion

Ols­berg (Hoch­sauer­land)  Ein 61-jäh­ri­ger Mann aus Ols­berg erhielt Mon­tag­mor­gen gegen 09:00 Uhr einen frag­wür­di­gen Anruf. Ein Mann gab sich als Mit­ar­bei­ter des Amts­ge­rich­tes Arns­berg aus und gab vor, für eine Flug­ge­sell­schaft Geld in Höhe von 450 Euro ein­zu­trei­ben. Die­ses Geld soll­te der Ols­ber­ger mit­tels einer Geld­trans­fer­ge­sell­schaft auf das Kon­to eines Emp­fän­gers in der Tür­kei vor­neh­men. Die Trans­fer­num­mer wür­de der Anru­fer dann gegen Mit­tag bei dem Mann abfra­gen. Soll­te er die Über­wei­sung nicht vor­neh­men, wür­de man ihm die Poli­zei und den Gerichts­voll­zie­her vor­bei­schi­cken, was dann noch mal 1.000 Euro kos­ten wür­de. Tat­säch­lich ging der Mann auch zur nächs­ten Post­stel­le, um das Geld anzu­wei­sen. Dort wur­de er aber von einem auf­merk­sa­men Ange­stell­ten der Post­stel­le ein­dring­lich gewarnt, die­sen Geld­trans­fer zu ver­an­las­sen. Der Ols­ber­ger sah dann auch davon ab und ging wie­der nach Hau­se, um den Vor­fall der Poli­zei zu mel­den.

Der Anru­fer, ein ver­mut­lich älte­rer Mann, der akzent­frei Deutsch sprach, hat­te sich nicht mehr gemel­det.

 

Die Poli­zei warnt drin­gend: Las­sen sie sich nie am Tele­fon auf jeg­li­che Art von Zah­lungs­auf­for­de­run­gen ein. Im Zwei­fels­fall legen sie ein­fach auf und wen­den sich an die Poli­zei oder einen Mit­men­schen ihres Ver­trau­ens.