„Mini­jobs“ im Blick beim Best­wi­ger Frau­en­früh­stück

30. Januar 2013
von Redaktion

Best­wig. (Hoch­sauer­land) Auf dem Arbeits­markt sind sie umstrit­ten – gera­de für vie­le Frau­en sind sie aber auch ein Stück weit beruf­li­che Rea­li­tät: Mini­jobs. Rund 62 Pro­zent der rund 7,5 Mil­lio­nen so genann­ter „gering­fü­gi­ger Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se“ wer­den von Frau­en aus­ge­übt. „Des­halb sol­len Mini­jobs auch zum The­ma des dies­jäh­ri­gen ‚Best­wi­ger Frau­en­früh­stücks‘ wer­den“, so Moni­ka Kreutz­mann, Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­te der Gemein­de Best­wig.

Das Frau­en­früh­stück fin­det – als bewähr­te Mischung aus „Gutem für Leib und See­le“ sowie inter­es­san­ten Infor­ma­tio­nen – am Sams­tag, 2. März, um 10 Uhr im Gro­ßen Bür­ger­saal des Best­wi­ger Bür­ger- und Rat­hau­ses statt. In gemüt­li­cher Atmo­sphä­re stellt Dirk Brauns, Bera­ter der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung, unter dem Mot­to „Mini­jobs: Nied­ri­ge Bei­trä­ge – vol­ler Schutz“ die Neu­re­ge­lun­gen bei den gering­fü­gi­gen Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­sen vor.

So ist zum Bei­spiel die Gering­fü­gig­keits­gren­ze für Mini­job­ber ab Jah­res­be­ginn von 400 auf 450 Euro gestie­gen. Gleich­zei­tig genie­ßen Mini­job­ber künf­tig mit ver­gleichs­wei­se nied­ri­gen eige­nen Bei­trä­gen den vol­len Schutz der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung. Von der Absi­che­rung bei Erwerbs­min­de­rung über Ansprü­che auf Reha­bi­li­ta­ti­on bis hin zur Ries­ter­för­de­rung erstreckt sich die sozia­le Absi­che­rung, die ein Mini­job bie­ten kann. Auch auf per­sön­li­che Fra­gen rund um den Mini­job ant­wor­tet Dirk Brauns beim Frau­en­früh­stück.

Für die Teil­neh­me­rin­nen gibt es aber nicht nur Infor­ma­tio­nen, son­dern auch Dia­log und ein lecke­res Früh­stück. Moni­ka Kreutz­mann lädt alle inter­es­sier­ten Frau­en zum Frau­en­früh­stück ein. Die Teil­nah­me kos­tet sechs Euro; soll­ten Müt­ter ihre Kin­der mit­brin­gen wol­len, ist für eine Betreu­ung gesorgt. Für das Betreu­ungs­an­ge­bot ist eben­falls eine Anmel­dung erfor­der­lich.

Die Teil­neh­mer­zahl ist begrenzt. Anmel­dun­gen zum Frau­en­früh­stück nimmt Moni­ka Kreutz­mann bis Don­ners­tag, 28. Febru­ar, tele­fo­nisch unter 02904/987–102 ent­ge­gen. Alle inter­es­sier­ten Frau­en sind will­kom­men.