Leser­brief: Kein kom­mu­na­les Risi­ko beim Feri­en­park Sor­pe­see

13. Februar 2013
von Redaktion

Sun­dern-Ame­cke (Hoch­sauer­land) Nach­dem Bür­ger­meis­ter Lins beim Grün­koh­les­sen der CDU sag­te, dass es kei­ner­lei Risi­ken für die Stadt bei den Pro­jek­ten Feri­en­haus­an­la­ge und Gastro­wel­ten gäbe, weil es sich um rein pri­vat­wirt­schaft­li­che Pro­jek­te han­de­le, lie­fert er sich zur Zeit einen Schlag­ab­tausch mit der neu­ge­grün­de­ten Bür­ger­initia­ti­ve Ame­cke 21 in der Tages­pres­se. Über den Sinn eines Tref­fens mit der Bür­ger­initia­ti­ve wird BM Lins fol­gen­der­ma­ßen zitiert: *Zunächst ein­mal , Fra­gen zu beant­wor­ten, die trotz der Bemü­hun­gen von Ver­wal­tung und Poli­tik , die Din­ge zu erklä­ren noch nicht ver­stan­den wur­den.* Da ich  der Mei­nung sind, dass auch die Poli­tik vie­les von dem, was sie mit gro­ßer Mehr­heit  beschlos­sen hat, noch nicht ver­stan­den hat, hier doch mal der Ver­such eines Fak­ten­checks: Wer ver­birgt sich hin­ter dem *rein­pri­vat­wirt­schaft­li­chen* Pro­jekt Feri­en­dorf Sor­pe­see? 2 GmbHs sind da zu nen­nen: SOR­PE­SEE RESORT GMBH: dahin­ter soll sich der hol­län­di­sche Inves­tor ver­ber­gen. Wer das ist, ist Öffent­lich­keit und Poli­tik bis­her unbe­kannt. Die Rede ist von einem Fonds (stepin­vest?) oder einer Bank (ABN Amro?) die das finan­ziert. In den Sit­zun­gen wur­de der hol­län­di­sche Inves­tor ver­tre­ten durch Herrn Egging. Er soll­te im Pla­nungs­aus­schuss am 25.10. die nähe­ren Pla­nun­gen erläu­tern, war aber erkrankt. Statt des­sen war Franz- Josef Rogoll (Stadt­mar­ke­ting Sun­dern) in der Sit­zung. Franz Josef Rogoll ist auch am Fir­men­sitz der Sor­pe­see Resort GmbH tätig: Als Fir­men­sitz der Sor­pe­See Resort GmbH ist Rat­haus­platz 7 in Sun­dern ein­ge­tra­gen. SOR­PE­SEE PRO­JEKT GmbH: mit der Auf­ga­be der Wei­ter­ent­wick­lung und Umset­zung der tou­ris­ti­schen Infra­struk­tur in Sun­dern. Für die Feri­en­haus­an­la­ge hat sie die Auf­ga­be, die Tätig­kei­ten vor Ort zu koor­di­nie­ren, Grund­stü­cke zu erwer­ben und Kon­zep­tio­nen zu erar­bei­ten. Auch die Sor­pe­See­Pro­jekt GmbH hat ihren Fir­men­sitz in Sun­dern am Rat­haus­platz 7. Geschäfts­füh­rer ist Franz- Josef Rogoll, Sun­dern. Von der Sor­pe­see Pro­jekt GmbH wur­den bis­her Immo­bi­len gekauft (Hotel *Wild­park*, Ruhr­ver­bands­ge­bäu­de und ver­mut­lich die Wald­flä­chen). Sie hat gleich­zei­tig die Erschlie­ßungs­rech­te an dem Frei­bad­ge­län­de. Es ist somit davon aus­zu­ge­hen, dass auch die städ­ti­sche Sor­pe­see GmbH (die bis­her Eigen­tü­me­rin des Frei­ba­des ist) an der Sor­pe­See pro­jekt GmbH betei­ligt ist. Des­wei­te­ren ist für die Beur­tei­lung der Feri­en­haus­an­la­ge von gro­ßer Bedeu­tung, wer der Betrei­ber ist, wie die Anla­ge betrie­ben wer­den soll und wel­cher Markt erschlos­sen wer­den soll. Hier­zu gibt es bis­her kei­ner­lei kon­kre­te Aus­sa­gen. Von daher ist voll­kom­men unklar, was für eine Anla­ge über­haupt ent­ste­hen soll.  Wäh­rend ursprüng­lich vor allem Hol­län­der ange­spro­chen wer­den soll­ten, hieß es zuletzt, das vor allem der Ruhr/Rheinbereich als Kund­schaft bewor­ben wer­den soll. Bereits im Mai 2012 soll­te eine ent­spre­chen­de Markt­stu­die vor­ge­stellt wer­den, doch bis­her wur­de sie nicht vor­ge­stellt. In der letz­ten Pla­nungs­aus­schus­sit­zung wur­de Herr Rogoll gefragt, was gesche­hen wür­de, wenn das Pro­jekt nicht umge­setzt wür­de: Sei­ne Ant­wort war, es sei ein rein pri­va­tes Invest­ment. Wenn das Pro­jekt nicht umge­setzt wür­de, gin­gen alle Kos­ten zu Las­ten der Sor­pe­See­Resort GmbH. Und die hat Ihren Sitz am Rat­haus­platz 7!   Mat­thi­as Schul­te-Huer­mann Rats­mit­glied Bünd­nis 90/Die Grü­nen Leser­brie­fe müs­sen nicht der Mei­nung von Dorfinfo.de ent­spre­chen

www.feriendorf-sorpesee.dewww.ferienpark-sorpesee.de