Kom­pro­miss­vor­schlag zum Tun­nel­aus­bau trag­bar

1. Mai 2013
von Redaktion

Der Ver­kehrs­ver­band West­fa­len hat eine Stu­die zum dop­pel­glei­si­gen Aus­bau der anste­hen­den Tun­nel­sa­nie­rung auf der Stre­cke „Obe­re Ruhr­tal­bahn“ in Auf­trag gege­ben und nun ers­te Ergeb­ni­se prä­sen­tiert.

Dar­in wird zur wei­te­ren Vor­ge­hens­wei­se vor­ge­schla­gen: „Zur Erhal­tung einer zukunfts­fä­hi­gen Infra­struk­tur der „Obe­ren Ruhr­tal­bahn“ müs­sen im ers­ten Schritt der Frei­en­oh­ler und der Glö­sin­ger Tun­nel zwei­glei­sig erhal­ten und ent­spre­chend saniert wer­den. Die damit ver­bun­den Mehr­kos­ten von ca. 25 Mil­lio­nen € zur Erhal­tung des „sta­tus quo“ dür­fen kein Grund zur Schaf­fung neu­er Infra­struk­tur-zwangs­punk­te sein, die die Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten die­ser Rela­ti­on über Jahr­zehn­te beschrän­ken wür­den.“ Und wei­ter:“ Bei einem Ver­zicht auf eine zwei­glei­si­ge Sanie­rung des Ell­ring­hau­ser Tun­nels (Ein­spa­rung von 84 bis 98 Mil­lio­nen €) soll­ten die ein­ge­spar­ten Finanz­mit­tel zur Besei­ti­gung der im Unter­su­chungser-geb­nis dar­ge­stell­ten Eng­päs­se ein­ge­setzt wer­den (u. a. „Schwer­ter Kur­ve“. Block­tei­lung zwi­schen Best­wig und Bri­lon Wald, zusätz­li­cher Bahn­steig 1 in Dort­mund Hbf). Die­se beein­träch­ti­gen schon heu­te den Ver­kehr maß­geb­lich. „

Aus Sicht der FDP-Frak­ti­on im Kreis­tag kann die dar­in vor­ge­schla­ge­ne Vor­ge­hens­wei­se als neue Posi­tio­nie­rung über­nom­men wer­den. Dar­in zum Aus­druck kommt, die Zukunfts­fä­hig­keit die­ser Stre­cke nicht zu gefähr­den, aber gleich­zei­tig die Fähig­keit zum Kom­pro­miss öffent­lich zu machen.

Auch geht die Stu­die auf die noch aus­ste­hen­de For­de­rung nach einer Elek­tri­fi­zie­rung die­ser Stre­cke ein. An die­ser Aus­bau­pla­nung muss eben­falls fest­ge­hal­ten wer­den, so Rüdi­ger Feh­ling, der für die Frak­ti­on auch in den ent­spre­chen­den Gre­mi­en der Ruhr-Lip­pe-Gesell­schaft und des Nach­ver­kehrs­ver­bun­des West­fa­len sitzt.