KiBiz: Kreis­ju­gend­hil­fe­aus­schuss beschließt Betreu­ung für das nächs­te Kin­der­gar­ten­jahr – Punkt­lan­dung bei der U3-Betreuung

7. März 2013
von Redaktion

Hoch­sauer­land­kreis. Ohne gro­ße Dis­kus­sio­nen hat der Kreis­ju­gend­hil­fe­aus­schuss die Betreu­ung für das Kin­der­gar­ten­jahr 2013/2014 beschlos­sen. Ange­mel­det wur­den 4.062 Kin­der in den fol­gen­den Buchungs­fens­tern: 476 mit 25 Wochen­stun­den, 1.908 mit 35 Wochen­stun­den und 1.678 mit 45 Wochenstunden.

 

Im Ver­gleich zum Vor­jahr stie­gen die Buchun­gen für 25 Stun­den um 2,5 Pro­zent und die für 45 Stun­den um 4 Pro­zent. Ent­spre­chend weni­ger gefragt war die 35-Stun­den-Betreu­ung, die heu­te knapp 47 Pro­zent aller Anmel­dun­gen ent­spricht (25 Stun­den 12 Pro­zent, 45 Stun­den 41 Pro­zent). Als KiBiz 2008 ein­ge­führt wur­de, lag die 35-Stun­den-Betreu­ung noch bei 74 Pro­zent (25 Stun­den 2,5 Pro­zent, 45 Stun­den 23,5 Pro­zent). Mar­tin Stol­te, Fach­be­reichs­lei­ter für Schu­len und Jugend beim Hoch­sauer­land­kreis, wies auf das ver­än­der­te Buchungs­ver­hal­ten hin: „Die Ent­wick­lung des Betreu­ungs­um­fangs hat bei den 35 Stun­den von Jahr zu Jahr wei­ter abge­nom­men. Grund hier­für ist ins­be­son­de­re das geän­der­te Buchungs­ver­hal­ten hin zu 45 Stunden.“

 

Posi­tiv ver­mel­den konn­te Micha­el Cle­mens, Fach­dienst­lei­ter für die „Finan­zi­el­le Fami­li­en­för­de­rung“ im Jugend­amt, dass bis­her für alle ange­mel­de­ten Kin­der eine U3-Betreu­ung gewähr­leis­tet wer­den kann. Ledig­lich elf von 31 Eltern haben sich bis­lang noch nicht auf das Schrei­ben des Jugend­am­tes zurück gemel­det. Es ste­hen ab dem ers­ten August ins­ge­samt 789 Plät­ze im Jugend­amts­be­zirk zur Verfügung.

 

„Vie­le Eltern hat­ten rein vor­sorg­lich ihre Kin­der schon für einen U3-Platz ange­mel­det und wol­len noch ein Jahr war­ten. Ande­ren konn­ten wir mit Aus­weich­ein­rich­tun­gen in der Nähe hel­fen, da im Wunsch­kin­der­gar­ten kein Platz mehr frei war“, infor­mier­te Cle­mens den Aus­schuss wei­ter, „das Kon­zept, den per­sön­li­chen Kon­takt zur den Eltern zu suchen, hat sich gelohnt.“