Jusos im HSK: Mal wie­der eine Kehrt­wen­de der CDU

25. Januar 2013
von Redaktion

Die NRW-CDU hält laut einer Streich­lis­te vom 22. Janu­ar die Wie­der­ein­füh­rung von Stu­di­en­ge­büh­ren und kos­ten­pflich­ti­gen KiTa-Plät­zen für nötig. Noch im Mai war jedoch aus Rei­hen der NRW-CDU die erneu­te Erhe­bung von Stu­di­en­ge­büh­ren aus­ge­schlos­sen wor­den.

Die­sem Vor­stoß wider­spre­chen die HSK-Jusos ent­schie­den. Es sei dies eine erneu­te Kehrt­wen­de, wie sie die Mer­kel-CDU bereits seit Jah­ren in regel­mä­ßi­gen Abstän­den prak­ti­zie­re.

Auch inhalt­lich kri­ti­sie­ren die jun­gen Sozi­al­de­mo­kra­ten die von der CDU ins Feld geführ­te Maß­nah­me scharf. „Bil­dung muss von der KiTa bis zum Hoch­schul­ab­schluss kos­ten­los blei­ben, da Gebüh­ren­pflicht im Bil­dungs­sys­tem immer als Bar­rie­re und sozi­al selek­tiv wirkt“, so der stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de David Rüschen­schmidt.

Ein Stu­di­um sei im Übri­gen mit­nich­ten kos­ten­los. Wer nicht zu der ver­schwin­dend gerin­gen Min­der­heit gehö­re, die ihr Stu­di­um vom Eltern­haus aus absol­vie­ren kön­ne, müs­se bis zum Mas­ter-Abschluss mit 40.000 – 60.000 Euro für Lebens­un­ter­halt, Mie­te und Lehr­mit­tel rech­nen.

„Außer­dem liegt Deutsch­land bei den Auf­wen­dun­gen für Bil­dung immer noch deut­lich unter dem OECD-Durch­schnitt, hin­ter Mal­ta, Lett­land oder Slo­we­ni­en. Auf­stieg durch Bil­dung ist für vie­le immer noch eine Uto­pie, und die CDU ist anschei­nend dar­um bemüht, dar­an nichts zu ändern“, beto­nen die Jusos im HSK.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Jusos im HSK immer aktu­ell unter www.jusos-hsk.de oder auf Face­book.