Jun­ge Rad­fah­re­rin bei Wen­de­ma­nö­ver schwer ver­letzt

3. Mai 2013
von Redaktion

Eslo­he (Hoch­sauer­land)  Mitt­woch­mit­tag, gegen 13:15 Uhr, kam es auf der Bun­des­stra­ße 55 zu einem Ver­kehrs­un­fall, bei dem ein 13-jäh­ri­ges Mäd­chen schwer ver­letzt wur­de. Die 13-Jäh­ri­ge aus Eslo­he war gemein­sam mit ihrer Freun­din auf der Bun­des­stra­ße mit dem Fahr­rad von Brem­ke aus in Rich­tung Reis­te unter­wegs. Nach einer gewis­sen Zeit war der Abstand der bei­den zuein­an­der so groß, dass das Mäd­chen sich wohl ent­schloss zu wen­den, um zu ihrer Freun­din zurück zufah­ren. Sie wen­de­te das Fahr­rad auf der Fahr­bahn und über­sah dabei den ihr ent­ge­gen­kom­men­den sil­ber­nen Mer­ce­des eines 62-jäh­ri­gen Man­nes aus Bit­ter­feld, der von Reis­te in Rich­tung Brem­ke fuhr. Das Mäd­chen wur­de von dem Wagen erfasst und über die Wind­schutz­schei­be auf eine Wie­se geschleu­dert, wo sie schwer ver­letzt lie­gen blieb. Zeu­gen und Unfall­be­tei­lig­te küm­mer­ten sich sofort um sie und infor­mier­ten den Ret­tungs­dienst. Das Mäd­chen wur­de mit einem Ret­tungs­wa­gen ins Kran­ken­haus ver­bracht, wo sie sta­tio­när ver­blieb. Der Auto­fah­rer hat­te noch ver­sucht, mit einer Voll­brem­sung und einem Aus­weich­ma­nö­ver den Zusam­men­stoß zu ver­hin­dern. Glück im Unglück war, dass der Mann fälsch­li­cher­wei­se davon aus­ge­gan­gen war, dass auf die­sem Stre­cken­ab­schnitt der Bun­des­stra­ße eine Geschwin­dig­keits­be­gren­zung von 70 km/h herr­sche. Dem­entspre­chend ist er auch gefah­ren.

Eigent­lich hät­te er dort 100 km/h fah­ren dür­fen. An Auto und Fahr­rad ent­stand ins­ge­samt ein Sach­scha­den von rund 3.000 Euro.